Aufholpaket

210 Stellen für Jugendsozialarbeit an bayerischen Schulen

Grafische Darstellung dreier beschriebener Seiten

Der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtags hat am 14. Juli dem Vorschlag von Familienministerin Carolina Trautner zum weiteren Ausbau der Jugendsozialarbeit (JaS) an Schulen in den kommenden beiden Schuljahren 2021/2022 und 2022/2023 mit Mitteln aus dem „Aufholprogramm“ zugestimmt.

Mit dem JaS-Förderprogramm werden die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe bei der Umsetzung ihrer gesetzlichen Aufgabe aus § 13 SGB VIII finanziell unterstützt, soweit sie selbst, oder in ihrem Auftrag ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe, die bayerische JaS-Konzeption umsetzen. Grundgedanke der JaS ist, sozial benachteiligte oder individuell beeinträchtigte junge Menschen gezielt durch individuelle Beratung und Begleitung bei sozialen Problemen zu unterstützen.

Familienministerin Carolina Trautner betont: „Mir liegt es sehr am Herzen, dass alle jungen Menschen gute Bildungs- und Lebenschancen haben. Wir stärken deshalb die Jugendsozialarbeit an Schulen, indem wir in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt 210 zusätzliche Stellen zur Verfügung stellen. Zudem geben wir dem Ausbau der JaS durch eine Verdreifachung der staatlichen Förderung für diese 210 Stellen enormen Rückenwind. Ich weiß, wie wichtig vertrauensvolle Ansprechpartner an den Schulen sind: mit den JaS-Fachkräften haben wir eine sozialraumorientierte Unterstützung direkt vor Ort. Ich danke deshalb den Fachkräften und Trägern für ihre vorbildliche und flexible Arbeit.“

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales vom 14.07.2021

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