Kinder- und Jugendschutz / Digitalisierung und Medien

Stop Cybermobbing – Chancen und Gefahren der Internetnutzung

Kleine Jungs gucken auf ihre Smartphones
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Beleidigungen, Hetze und Bedrohungen sind verboten und können strafrechtlich verfolgt werden. Darauf wies Kulturstaatsministerin Monika Grütters anlässlich des Safer Internet Days hin und forderte einen besseren Schutz vor Cybermobbing. Außerdem sei eine weitere Stärkung der Medienkompetenz gerade bei Kindern und Jugendlichen notwendig.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat anlässlich des Safer Internet Days am 07. Februar 2017 unter dem Motto „Stop Cybermobbing“ gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Medienexperten am Französischen Gymnasium Berlin über Chancen und Gefahren der Internet-Nutzung diskutiert. Sie forderte einen besseren Schutz vor Cybermobbing.

Cybermobbing bekämpfen 

Monika Grütters: "Im Internet gibt es ebenso wie in der analogen Welt gesetzliche Grenzen: Beleidigungen, Hetze, Bedrohungen sind verboten und können strafrechtlich verfolgt werden. Wir wollen Cybermobbing mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln wirksam bekämpfen. Dafür sollten wir auch die Betreiber sozialer Netzwerke stärker in die Pflicht nehmen. Sie müssen bei Beschwerden effektiver gegen strafbare Inhalte vorgehen und rechtswidrige Hasskommentare unverzüglich löschen. Damit künftig transparent wird, was mit Beschwerden passiert, setze ich mich dafür ein, den Video-Bereich von YouTube, Facebook u.a. entsprechend auf europäischer Ebene zu regulieren.“  

Mediennutzung ist elementare Schlüsselkompetenz

Grütters weiter: "Der Umgang mit Medien, Kenntnis über ihre Mechanismen und Wirkungsweisen sind heute elementare Schlüsselkompetenzen. Daher ist es meines Erachtens von elementarer Bedeutung, die Medienkompetenz unserer Kinder und Jugendlichen frühzeitig zu stärken. Mein Haus fördert aus diesem Grund verschiedene bundesweite Initiativen wie zum Beispiel 'Ein Netz für Kinder‘ oder auch 'Vision Kino'. Auch Projekte wie der Safer Internet Day helfen, gerade junge Internetnutzerinnen und –nutzer dafür zu sensibilisieren, jeden ihrer Schritte in der digitalen Welt zu überdenken und zu prüfen.“

Safer Internet Day 

Der internationale Aktionstag Safer Internet Day für mehr Sicherheit im Internet findet seit 2008 statt. Weltweit beteiligen sich über 100 Länder daran. Die EU-Initiative 'klicksafe' koordiniert in Deutschland die Aktivitäten. Das Französische Gymnasium Berlin wurde für die Diskussion ausgewählt, weil sich die Mittelstufenklassen dort im Unterricht intensiv mit dem Thema Cybermobbing beschäftigt haben. Weitere Informationen unter www.klicksafe.de

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung vom 07.02.2017 

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