Kinder- und Jugendschutz

Rat- und Hilfeplattform „jugend.support“ hilft bei Stress im Netz

In einem Café schlürft eine junge Frau am Strohhalm ihre Kaffeegetränks. Sie schaut auf das Telefon in ihrer Hand.
Bild: Kirill Averianov – pixabay.com

Die Initiative bietet bundesweit Rat und Unterstützung bei Problemen im Netz an. Hier finden Kinder ab 10 Jahren sowie Jugendliche Tipps zur Selbsthilfe und zur schnellen Hilfe im Notfall.

Abzocke, sexuelle Belästigung, Cybermobbing, Extremismus, Fake News oder Suchtgefahr: Junge Menschen werden heutzutage mit einer Vielzahl an Risiken und Problemen in ihrem Online-Alltag konfrontiert. Umso wichtiger ist es, sie fit für einen selbstwirksamen Umgang mit Netzgefahren zu machen und ihnen niedrigschwellige Hilfe anzubieten.

„jugend.support“ bietet jungen Menschen Hilfe bei Problemen im Netz an. Das Besondere: Als zentrale Anlaufstelle vermittelt jugend.support die passende Hilfe für jedes Online-Problem. Junge Menschen werden direkt zu anerkannten Beratungs- und Meldestellen in Deutschland stellen weitergeleitet, die vertraulich und kostenlos weiterhelfen können. Starke Partner/-innen wie z.B. die Nummer gegen Kummer, Jugendnotmail, U25, jugendschutz.net und JUUUPORT sind mit an Bord.

Hilfe zur Selbsthilfe für Kinder und Jugendliche

Die Rat- und Hilfeplattform stellt eine bisher einzigartige Form der digitalen Unterstützung für Kinder und Jugendliche dar. Sie stärkt die digitale Selbstverteidigung junger Menschen und gibt ihnen Wissen und Handlungskompetenzen mit an die Hand, damit sie bei Problemen im eigenen Online-Alltag selbst aktiv werden und sich zur Wehr setzen können. Die Plattform ist in die Themenbereiche „Privat & Öffentlich“, „Mobbing & Belästigung“, „Unangenehmes & Extremes“ und „Selbstgefährdung & Sucht“ unterteilt. Hier lassen sich insgesamt 22 Hilfethemen finden, wodurch sich junge Menschen schnell und gezielt über ihr spezifisches Online-Problem informieren können und weiterführende Hilfe erhalten. Somit müssen Jugendliche nicht erst selbst nach der richtigen Beratungs- oder Meldestelle suchen, sondern finden alle Ansprechpartner/-innen auf einer Website.

Auch pädagogische Fachkräfte können die Plattform als Informations- und Orientierungsquelle nutzen, um betroffenen jungen Menschen die bestmögliche Hilfestellung anzubieten.

Die Rat- und Hilfeplattform jugend.support wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ gefördert und von JUUUPORT e.V. koordiniert und weiterentwickelt.

Weiterführende Informationen finden sich auf der Internetpräsenz von „jugend.support“.

Quelle: JUUUPORT e.V.

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