Kinder- und Jugendschutz / Ganztagsbildung

Neue Handreichung: Herausforderung Salafismus und religiös begründeter Extremismus

Schatten einer Person, die eine Faust in die Luft streckt
Bild: © Jonathan Stutz - Fotolia.com

Mit der Publikation „Herausforderung Salafismus. Schule und religiös begründeter Extremismus“ möchte die Bundeszentrale für politische Bildung die Grundlage für eine fachlich fundierte, qualifizierte Auseinandersetzung mit Salafismus und Islamismus im Kontext Schule bieten. Sie wird auf der Bildungsmesse didacta vorgestellt, die noch bis 23. Februar in Köln stattfindet.

Öffentliche Debatten rund um Salafismus und Islamismus sind häufig von Hysterie und fehlender Differenzierung geprägt. Das spiegelt sich auch in den Klassenzimmern wider. So stellt sich Lehrkräften die Frage, ob „heiße Themen“ wie Salafismus, Islamismus, Religion und antimuslimischer Rassismus überhaupt im Unterricht bearbeitet werden können. Auch fällt oft schwer zu erkennen, wann Schülerinnen und Schüler mit radikalen Aussagen nur provozieren wollen und wann mehr dahinter steckt. Wie sucht man das Gespräch, ohne zu stigmatisieren?

Die Handreichung „Herausforderung Salafismus. Schule und religiös begründeter Extremismus“ der Bundeszentrale für politische Bildung bietet Lehrer(inne)n und Schulleitungen Orientierung. Darin zu finden sind erste Antworten auf häufige Fragen und ein Überblick über aktuelle Publikationen und Materialien, die für die Schulpraxis relevant sind – ob als Hintergrundlektüre oder zur konkreten Planung einer Unterrichtseinheit.

Am Stand der bpb auf der didacta 2019 in Köln (Halle 7.1, Stand B-061) erhalten Besucher/-innen ein kostenloses Exemplar. Die Broschüre kann außerdem kostenfrei im Online-Shop der bpb bestellt und als PDF heruntergeladen werden.

Über den Infodienst Radikalisierungsprävention

Mit dem Infodienst Radikalisierungsprävention bietet die bpb laufend aktualisierte Informationen, Fachtexte, Veranstaltungshinweise und Materialien für die pädagogische Arbeit sowie eine Übersicht über Beratungsstellen und Ansprechpersonen.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung vom 19.02.2019

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