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Kinder- und Jugendschutz

Lieberknecht: Die Bekämpfung von Armut ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht wird morgen an der Verleihung des Kinder- und Jugendpreises Thüringen unter dem Motto „Weil Armut ungleich macht“ teilnehmen. Der Preis, über den die Ministerpräsidentin die Schirmherrschaft übernommen hat, wird erstmalig von der Paritätischen BUNTStiftung und die Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen verliehen. „Die Bekämpfung von Kinderarmut ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Lieberknecht im Vorfeld der Veranstaltung.

„Wir können es nicht hinnehmen, wenn die soziale Herkunft von Kindern in einem so wohlhabenden Land wie Deutschland noch immer über Bildungschancen und gesellschaftliche Teilhabe und damit über Lebenschancen entscheidet.“ 

Nach Worten von Lieberknecht seien Zivilgesellschaft, Regierungen und die breite Öffentlichkeit zur Auseinandersetzung mit dem Thema aufgefordert. Das Bewusstsein für die Problematik Armut und soziale Gerechtigkeit müsse geschärft werden. „Dieser Kinder- und Jugendpreis ist ein wertvoller Baustein dafür.“

„Armut, Kinderarmut - das sind Themen, denen ich mich auch als Thüringer Ministerpräsidentin weiter und mit ganzer Kraft widmen werde. Die Thüringer Landesregierung hat mit dem Koalitionsvertrag wichtige Weichen gegen Armut und soziale Ausgrenzung gestellt. Soziale Gerechtigkeit ist ein zentraler Wert für unsere Arbeit in dieser Legislatur. Die Bekämpfung von Armut, besonders von Kinderarmut, der Einsatz für Chancengleichheit, die Verbesserung der Lebensqualität und erfolgreiche Integrationsschritte sind hier die Schwerpunkte.“

In diesem Zusammenhang kündigte Lieberknecht an, „das Gespräch mit sozialen Akteuren zur Verbesserung der Situation armer Kinder fortzusetzen. Wir haben hierzu einige Initiativen - wie zum Beispiel das TIZIAN-Projekt - erfolgreich auf den Weg gebracht und wir werden sie weiterentwickeln und unterstützen.“

Quelle: Thüringer Staatskanzlei