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Relaunch - Am 19. Mai ist es soweit:

Unter der bekannten Adresse finden Sie unser Angebot als „Portal der Kinder- und Jugendhilfe“ – mit vollständig neuem Look.
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Ab dem 19. Mai können Sie alle Angebote wieder wie gewohnt nutzen.

Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendschutz

Handysektor gibt neuen Flyer "Voll Porno" heraus

Auf Schulhöfen mit dem Handy getauscht, im Internet heruntergeladen und in extremen Fällen auch selbst gefilmt ist Pornografie Medienrealität bei vielen Jugendlichen. Mit dem neuen Comic-Flyer "Voll Porno" im Stil eines japanischen Manga thematisiert das Projekt handysektor nun Pornografie auf Handys und Computern.

Fragen nach der Strafbarkeit, verletzten Persönlichkeitsrechten, Rollenbildern, Gewalt, Beziehung, Liebe und Sexualität werden in kleinen kommentierten Szenen aufgeworfen.

Handysektor setzt sich mit dem neuen Informationsangebot zum Ziel, Jugendliche direkt und schnörkellos anzusprechen. Zudem bietet der Flyer Pädagog(inn)en die Möglichkeit, mit den Jugendlichen über Pornografie, die Verletzung von Persönlichkeitsrechten, Straftatbeständen zu reden und über Norm- und Wertvorstellungen im sozialen Miteinander zu diskutieren. Hinweise auf das Beratungstelefon der NummergegenKummer und weiterführende Informationsangebote unter loveline.de von der BZgA eröffnen Jugendlichen eine anonyme Kontaktaufnahme und vertiefende Recherchemöglichkeiten über die Diskussion in Schule oder Jugendgruppe hinaus.

Auch die aktuelle JIM-Studie 2009 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (www.mpfs.de) greift die Diskussion um die Gefahren des Austauschs und der Darstellung von gewalthaltigen oder pornographischen Inhalten im Internet und auf dem Handy auf. Der Studie zufolge besitzen 95 Prozent der Jugendlichen ein eigenes Mobiltelefon. Ein Drittel der jungen Handybesitzer berichtet von Erfahrungen mit gewalthaltigen oder pornografischen Inhalten im Freundeskreis, und acht Prozent haben selbst auch entsprechende Filme erhalten.

Wie die vorherigen handysektor-Flyer “FERTIGMACHEN ist TABU“, "Tipps to go" und "Respekt und Würde" steht der neue Flyer (Konzeption/Grafik/Text: Martin Pinkerneil, Birgit Hein) unter www.handysektor.de/download/voll_porno.pdf zum Download bereit oder kann als gedruckte Version bei redaktion@DontReadMehandysektor.de kostenlos bestellt werden. Der Flyer kann auch über das Warenkorbsystem der LfM bezogen werden.

Das Projekt www.handysektor.de wird gemeinsam von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) (www.lfm-nrw.de) und dem Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) getragen. Martin Pinkerneil leitet das Projekt. Das Online-Angebot informiert Jugendliche, aber auch Eltern und Pädagog(inn)en über Risiken der mobilen Kommunikation und Mediennutzung, erklärt technische Begriffe und gibt Tipps, wie Handys sicher genutzt werden können. Durch die altersgerechte Aufbereitung und Vermittlung von aktuellen Informationen werden Jugendliche in ihrer Nutzung der mobilen Netze unterstützt und beraten, aber auch auf mögliche Gefahren hingewiesen. Die aktuelle JIM-Studie steht unter unten stehendem Link zum kostenlosen Download bereit.

Quelle: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen