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Kinder- und Jugendschutz

60 Jahre – ein Blick zurück nach vorn! BAJ feiert ihr Jubiläum mit Freunden und Partnern

Gemeinsam mit geladenen Gästen aus Jugendschutz, Jugendhilfe und Politik feierte die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) am 23. November ihren 60sten Geburtstag.

Im Hotel Angleterre in Berlin wurde viel über die traditionsreiche Vergangenheit gesprochen, doch auch die Zukunft eines zeitgemäßen Jugendschutzes bot Anlass für anregende Gespräche.

Im Jahr 1951 fing die Geschichte der BAJ in Hamm in Westfalen an. Als Aktion Jugendschutz setzte sie sich von Anfang an für die Belange und den Schutz von Kindern und Jugendlichen ein. Die Stärke der BAJ basierte und basiert nicht zuletzt auf der Pluralität der Mitgliedsverbände, die sich aus den Landesstellen für Kinder- und Jugendschutz, Fachverbänden der Jugendhilfe, den großen Wohlfahrtsorganisationen, Lehrerverbänden und der Bundesärztekammer zusammensetzt.

Dabei hat die BAJ auch einen Wandel in den vergangenen 60 Jahren vollzogen. Standen anfangs noch die gesetzlichen Regelungen im Vordergrund, so hat sich mittlerweile der erzieherische Kinder- und Jugendschutz einen festen Platz erobert.
Die Feier selbst fand im Hotel Angleterre in der Friedrichstraße in Berlin statt. Im Festvortrag, der von Professor Klaus Hurrelmann gehalten wurde, wurde nach den Veränderungen des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen in den letzten 60 Jahren in Deutschland gefragt. Der Strukturwandel, die Individualisierung und Pluralisierung sowie das Brüchig werden von Lebensverläufen standen im Mittelpunkt. Was diese Veränderungen für Kinder und Jugendliche, aber auch für die Arbeit im Jugendschutz bedeuten, wurde in der anschließenden Diskussion thematisiert.

Unter den Gästen befanden sich langjährige Wegbegleiter und neue Kooperationspartner, Bundestagsabgeordnete und Vertreter der großen Kinder- und Jugendhilfeinstitutionen.

In seiner Rede wies der Vorsitzende der BAJ, Prof. Dr. Bruno W. Nikles auf die Neuausrichtung und den Wandel der BAJ hin: »In einer Zeit, in der sich die Sozialisationsbedingungen, die Lebenswelten und die Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen rasant verändert haben, hat sich der Kinder- und Jugendschutz erfolgreich den neuen Aufgaben gestellt.«

Quelle: Pressemeldung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Berlin, 24. November 2011