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Kinder- und Jugendschutz

Bayerns Familienministerin Haderthauer: "Von sexueller Gewalt betroffene Jungen brauchen Rat und Unterstützung - 'kibs' hilft!"

"In den westlichen Industriestaaten werden 4 bis 9 Prozent der männlichen Bevölkerung Opfer sexueller Gewalt. Trotzdem wird sexuelle Gewalt gegen Jungen noch immer stark tabuisiert", erklärte Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer am 08.08.2010 in München.

"Deshalb fällt es Betroffenen schwer, sich als Opfer zu offenbaren und Hilfe zu suchen. Das muss sich ändern! Deshalb fördere ich die 'Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für männliche Opfer sexueller Gewalt bis 21 Jahre', kurz 'kibs'. Das Familienministerium fördert 'kibs' seit 2007 als Modellprojekt. Jetzt bekommt 'kibs' eine Regelförderung und damit eine längerfristige Perspektive. Für das Jahr 2010 wird 'kibs' mit 19 650 Euro bezuschusst", so weiter Christine Haderthauer. 

"Die Förderung von 'kibs' ist ein wichtiger Schritt, um Jungen, die Opfer sexueller Gewalt wurden, behutsam zu unterstützen. Allerdings müssen wir auch dafür sorgen, dass das Thema in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Hier ist die gesamte Gesellschaft gefragt!", so die Ministerin abschließend.

"kibs" bietet seit 1999 Beratung und Unterstützung speziell für Jungen und junge Männer, die sexuell missbraucht wurden. Neben telefonischem und persönlichem Kontakt können sich Betroffene auch im Internet austauschen. Wenn nötig stellt 'kibs' den Kontakt zwischen den Jungen und Experten wie Ärzten und Rechtsanwälten her und begleitet die Opfer sexueller Übergriffe zu Gerichtsterminen. Aufgrund der großen Nachfrage leistet die Einrichtung auch über den örtlichen Einzugsbereich hinaus Hilfe und Beratung. Weitere Informationen unter: http://www.kibs.de/

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Pressemitteilung vom 08.08.2010

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