Kinder- und Jugendschutz / Kinderschutz

Antigewaltwoche in M-V: Sensibilisieren und Hilfsangebote für Frauen und Kinder zur Verfügung stellen

Ein trauriges Mädchen umarmt von hinten ihre Mutter, die verzweifelt ihre Hände vors Gesicht hält
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Sozialministerin Stefanie Drese ruft anlässlich der Auftaktveranstaltung der Landesregierung zur internationalen Woche gegen Gewalt am 15. November dazu auf, jeder Form von Diskriminierung sowie häuslicher und sexualisierter Gewalt entschieden entgegenzutreten. In zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen von Vereinen, Trägern und Einrichtungen wird anlässlich der Antigewaltwoche das Thema in die Öffentlichkeit gebracht und auf Hilfsangebote im Land aufmerksam gemacht.

„Wir dürfen nicht nachlassen, die Gewaltproblematik in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Wir müssen aufrütteln und sensibilisieren. Und wir müssen Gewalt insbesondere gegen Frauen und Kinder klar als gesamtgesellschaftliches Problem benennen sowie Hilfe und Unterstützung anbieten“, benannte Sozialministerin Stefanie Drese wesentliche Ziele der Antigewaltwoche.

Beratungs-, Hilfe- und Schutzangebote in Mecklenburg-Vorpommern

Ministerin Drese betonte, es sei ein zentrales Anliegen der Landesregierung, Betroffenen von häuslicher und sexualisierter Gewalt zu helfen und sie zu unterstützen. Drese: „Deshalb gibt es in Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche Einrichtungen mit fachkundigen Beratungs-, Hilfe- und Schutzangeboten. Neben Frauenhäusern gehörten dazu Beratungsstellen für Betroffene von häuslicher oder sexualisierter Gewalt sowie Opfer- und Traumaambulanzen, die psychologische Betreuung und Behandlung anbieten.“

Frauen ermächtigen, eigene Interessen selbstbestimmt zu vertreten

Mit der diesjährigen Auftaktveranstaltung der Landesregierung zur Internationalen Woche gegen Gewalt an Frauen und Kindern am 15. November in Güstrow wird das Thema „Selbstbestimmung“ in den Mittelpunkt gerückt. Drese: „Ziel ist es vor allem, Frauen zu ermächtigen, die eigenen Interessen selbst- und nicht fremdbestimmt zu vertreten, sei es für Frauen mit Behinderungen am Arbeitsplatz in Werkstätten oder privat im Umgang mit sexualisierten Angriffen durch digitale Medien.“  

„Häusliche und sexualisierte Gewalt ist viel zu oft noch immer ein Tabuthema, das wir aufbrechen müssen“, betonte Drese. So ist laut Studien jede dritte Frau in Deutschland betroffen. Doch viele Opfer schweigen aus Angst und Scham. Aber auch das Umfeld schaut oftmals weg.

„Deshalb ist die jährliche Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen und Kindern so wichtig. Durch verschiedene Aktionen und Veranstaltungen von Vereinen, Trägern und Einrichtungen wird das Thema in die Öffentlichkeit gebracht und auf Hilfeangebote im Land aufmerksam gemacht“, verdeutlichte Drese.

Aktionen zum Thema Gewalt an Frauen und Mädchen

Im Rahmen der Internationalen Antigewaltwoche finden im November in Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche Veranstaltungen, Konzerte und Aktionen zum Thema Gewalt an Frauen und Mädchen statt. Eine Liste der Veranstaltungen (PDF, 182 KB) steht auf den Seiten des Ministeriums zur Verfügung. 

Quelle: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern vom 14.11.2018 und 15.11.2018

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