Kampagne der aej und BAG EJSA

Wir sind #zukunftsrelevant – schon in der Gegenwart

Steine, die mit christlichen Symbolen bemalt sind, liegen auf einem Steinbett.
Bild: © ChristArt - fotolia.com

Die gemeinsame Kampagne „Wir sind #zukunftsrelevant“ der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA) hat in den Sommerferien gezeigt: Die evangelische Kinder- und Jugendarbeit und die evangelische Jugendsozialarbeit waren flexibel, einfallsreich und verantwortungsvoll aktiv - unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Krise.

Hunderte ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiter/-innen ermöglichten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen trotz oft unklarer Rahmenbedingungen und unsicherer finanzieller Ausstattung aktive, fröhliche, und unvergessliche Sommerferien. Auf der Social Wall der Kampagne zeigen mehr als 3.000 Posts unter dem Hashtag #zukunftsrelevant, wie vielfältig und lebendig evangelische Kinder- und Jugendarbeit und evangelische Jugendsozialarbeit sind.

Gegenwartsrelevante Kinder- und Jugend(sozial)arbeit

Für dieses Engagement gab es nach Auskunft der aej und BAG EJSA viel Anerkennung und Zuspruch, auch von Expert(inn)en aus Kirche, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. In 13 Video-Statements auf Facebook und Instagram bestätigen sie, wie gegenwartsrelevant Kinder-, Jugend- und Jugendsozialarbeit ist. Denn diese Arbeit sei für viele junge Menschen wie ein zweites Zuhause. Fern ab von heimischer Enge und manchem Stress mit Eltern und Lehrer/-innen finden sie hier Räume, in denen sie zusammen mit Gleichaltrigen Verantwortung übernehmen können, sich ausprobieren und erleben können: „Ich kann etwas bewirken“. Und nicht zuletzt, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung, erfahren Kinder und Jugendliche in den Angeboten der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit und evangelischen Jugendsozialarbeit wie der Glaube an Gott Orientierung, Halt und Hoffnung im Leben geben kann.

Jan Behrendt aus dem aej Vorstand begeistert sich: „Super, was ihr Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen in dieser schwierigen Zeit für junge Menschen auf die Beine gestellt habt. Ihr habt nicht die Hände in den Schoß gelegt, ihr habt lange geschmiedete Pläne und Vorbereitungen für Freizeiten verändert oder ganz verworfen und Neues geplant und organisiert. Ihr wart einsatzbereit, habt Hygiene- und Schutzkonzepte aufgestellt und das Wichtigste: Ihr war da, für Kinder und Jugendliche.“

Halt und Orientierung für junge Menschen

In seinem Resümee zur Kampagne weist Ingo Grastorf, Vorstandsmitglied der BAG EJSA darauf hin, dass sie alle die Verantwortung für ein gutes und gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen tragen: „Sich dafür einzusetzen, dass Kinder und Jugendliche nicht ohne Begleitung bleiben, dass sie Halt und Orientierung für ihr Leben finden, ist für Kinder und Jugendliche elementar wichtig - und für uns als demokratische Gesellschaft ebenso. Die Aktivitäten und die Kampagne haben sehr deutlich gezeigt, wie wichtig dabei die Angebote der Evangelischen Kinder- und Jugendarbeit und der Evangelische Jugendsozialarbeit sind und welchen relevanten Beitrag sie dabei aktuell und auch in Zukunft leisten“.

Sichere Rahmenbedinungen und finanzielle Ausstattung

Evangelische Kinder- und Jugendarbeit und evangelische Jugendsozialarbeit lasse junge Menschen nicht allein, heißt es abschließend. Das gelte gerade und vor allem auch in schwierigen Zeiten. Dafür seien auch zukünftig sichere Rahmenbedingungen, eine angemessene finanzielle Ausstattung und die politische Beteiligung junger Menschen unerlässlich. Dafür werden sich aej und BAG EJSA in den kommenden Wochen in Politik, Kirche und Verwaltung stark machen. Denn die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen dürfe nicht auf der Strecke bleiben.

Weitere Informationen finden sich unter: www.zukunftsrelevant.de

Über die aej

Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) ist der Zusammenschluss der Evangelischen Jugend in Deutschland. Als Dachorganisation vertritt die aej die Interessen der Evangelischen Jugend auf Bundesebene gegenüber Bundesministerien, gesamtkirchlichen Zusammenschlüssen, Fachorganisationen und internationalen Partnern. Ihre derzeit 33 Mitglieder sind bundeszentrale evangelische Jugendverbände und Jugendwerke, Jugendwerke evangelischer Freikirchen und die Kinder- und Jugendarbeit der Mitgliedskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Acht evangelische oder ökumenische Verbände, Einrichtungen und Fachorganisationen sind als außerordentliche Mitglieder angeschlossen. Die aej vertritt die Interessen von ca. 1,35 Millionen jungen Menschen.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) vom 17.09.2020

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