Kinder- und Jugendarbeit / Qualifizierung

Vorstand beschließt neue Standards für die Zertifizierung von Aus- und Weiterbildung in der Erlebnispädagogik

Mann geht über Hochseil
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Bereits seit 2009 zertifiziert der Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V. Anbieter erlebnispädagogischer Programme. In den letzten Monaten wurden umfassende Weiterentwicklungen am Zertifizierungsverfahren „beQ“ vorgenommen. Damit ist ab sofort auch eine Zertifizierung von Aus- und Weiterbildungen in der Erlebnispädagogik möglich.

Bereits seit 2009 zertifiziert der Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V. Anbieter erlebnispädagogischer Programme. In den letzten Monaten wurden umfassende Weiterentwicklungen am Zertifizierungsverfahren „beQ“ vorgenommen. Damit ist ab sofort auch eine Zertifizierung von Aus- und Weiterbildungen in der Erlebnispädagogik möglich.

„Das ist ein großer Meilenstein für den Bundesverband und die Erlebnispädagogik in Deutschland“ so Holger Seidel, 1. Vorsitzender und Leiter des Fachbereichs „Aus- und Weiterbildung“ im Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik. In den letzten Jahren ist das Angebot an Ausbildungen, welche zum/zur Erlebnispädagogen/in qualifizieren stark gewachsen. „Der Markt ist hart umkämpft und nicht jede angebotene Aus- und Weiterbildung bietet eine fundierte Grundlage für die komplexe Tätigkeit und die unterschiedlichen Anforderungen in der Erlebnispädagogik“ sagt Holger Seidel. Da war es ein notwendiger Schritt, dass der Bundesverband mit seinen Mitgliedern und zahlreichen Fachleuten aus Theorie und Praxis Qualitätsstandards für die Aus- und Weiterbildung entwickelt hat, welche nun mittels eines Zertifizierungsverfahrens begutachtet werden können.

„Uns war es wichtig, nicht noch ein weiteres Qualitätssiegel zu schaffen. Der Kunde soll einen guten Anbieter umgehend erkennen und nicht durch zu viele Gütesiegel verwirrt werden“ sagt Katja Rothmeier, Geschäftsführerin beim Bundesverband. Somit wurde das bestehende Zertifizierungsverfahren und Gütesiegel „beQ“ umfassend verändert und Bewährtes gleichzeitig beibehalten.
Der Name des Verfahrens lautet nun „Qualität in der Individual- und Erlebnispädagogik – Mit Sicherheit pädagogisch!“ (kurz „beQ“). Kernstück des Verfahrens ist ein Fragebogen. Die darin enthaltenen Standards gliedern sich in die sogenannten „Basisstandards“ sowie in die Standards für erlebnispädagogische „Klassenfahrten und Gruppenprogramme“ und „Aus- und Weiterbildung“. Der zu zertifizierende Anbieter erhält entsprechend seiner Angebote, welche er zertifizieren lassen möchte den Fragebogen und muss die darin geforderten Standards mit Nachweisen belegen. Durch einen externen Auditor werden anschließend die Standards begutachtet. Danach wird das Gütesiegel „beQ“ für drei Jahre vergeben.

Das Qualitätssiegel „beQ“ kennzeichnet hochwertige erlebnispädagogische Programme sowie fundierte Aus- und Weiterbildungen. Es ermöglicht Anbietern ein Qualitätsmanagementverfahren und bietet Kunden eine Entscheidungshilfe an. Das Zertifizierungsverfahren trägt so zur Weiterentwicklung und Anerkennung der Erlebnispädagogik bei.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.bundesverband-erlebnispaedagogik.de/be/media/extras/download/14-07_beQ-Flyer_final.pdf    

Beratung und Anmeldung über die Geschäftsstelle des Bundesverbandes.

Kontakt:
Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V.
Katja Rothmeier
Oesterholzstr. 85-91
44145 Dortmund
Telefon: 0231 – 9999 490
E-Mail: info@DontReadMebe-ep.de 
www.be-ep.de
www.facebook.com/BEEP1992

Quelle: Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V.

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