Kinder- und Jugendarbeit

Vielfalt stärken - Landesjugendring öffnet sich für neue Formen von Jugendorganisationen

Mehrere Jugendliche verbringen gemeinsam ihre Freizeit.
Bild: © Christine Langer-Pueschel / Fotolia.com

Die Vollversammlung des Landesjugendrings Baden-Württemberg verabschiedete am 16.11.2013 eine überarbeitete Satzung. Geändert wurde u.a. §4 Mitglieder, in dem die Aufnahmevoraussetzungen für kleinere Organisationen verbessert wurde.

Geändert wurde u.a. §4 Mitglieder, in dem die Aufnahmevoraussetzungen für kleinere Organisationen verbessert wurde. Außerdem besteht nun die Möglichkeit einer assoziierten Mitgliedschaft, die die die Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft sichert und auf der Vollversammlung Rede- und Antragsrecht für derart angeschlossene Verbände einräumt.

"Die heute beschlossene Satzungsänderung stärkt die Vielfalt im Landesjugendring Baden-Württemberg: Durch die Möglichkeit von assoziierten Mitgliedschaften öffnen wir den Kreis der Jugendverbände. Auch kleinere Landesorganisationen und Zusammenschlüsse, die bisher aufgrund ihrer Mitgliedergröße nicht die formellen Voraussetzungen einer Vollmitgliedschaft erfüllten, können nun dem Landesjugendring beitreten", erklärt Reiner Baur, stellvertretender Vorsitzender.

Der Landesjugendring arbeitet allerdings schon länger daran, moderne, offene Formen jugendlicher Selbstorganisation besser einbeziehen zu können. So sind bereits das Jugendnetzwerk Lambda, die Jugendpresse und mehrere Vereine junger MigrantInnen an den Landesjugendring angeschlossen.

Die Jugendorganisationen im Landesjugendring arbeiten jugendpolitisch zusammen, unabhängig von politischen, ethnischen, religiösen oder weltanschaulichen Unterschieden. Mit dem Einsetzen des Fachbereichs Interkultur und Vielfalt im Frühjahr 2013 hat die Vollversammlung bereits die fachliche Seite gestärkt. „Die satzungsmäßige Umsetzung dieser Öffnungsprozesse stellte den nächsten logischen Schritt dar" so Baur.