Eurodesk Deutschland

Trotz Corona über 30.000 Beratungen zum Auslandsaufenthalt

Eine junge Frau hält einen kleinen Globus in der Hand und betrachtet diesen.
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Welche Möglichkeiten für einen Auslandsaufenthalt gibt es aktuell? In welche Länder ist eine Ausreise derzeit möglich? Welche Alternativen gibt es? Eurodesk Deutschland und seine regionalen Servicestellen haben im Jahr 2020 über 30.700 Jugendliche, Eltern, Multiplikator(inn)en sowie Trägerorganisationen beraten und über Mobilitätschancen und Fördermöglichkeiten informiert.

Eurodesk Deutschland hat seine Jahresstatistik 2020 veröffentlicht. Sie zeigt: Trotz der Corona-Pandemie beantworteten die Eurodesk-Fachkräfte zahlreiche Fragen per Telefon, in VideoGesprächen, auf Online-Messen und, wann immer möglich, auch persönlich. Das am häufigste nachgefragte Programmformat waren internationale Freiwilligendienste. 31% der Anfragen bezogen sich auf das Europäische Solidaritätskorps.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die absolute Anzahl der Anfragen gegenüber den Vorjahren stark zurückgegangen. Zahlreiche Präsenzveranstaltungen wie Messen, Fachtagungen und Vorträge konnten nicht stattfinden. Eurodesk entwickelte daraufhin eigene digitale Angebote und nahm an Online-Veranstaltungen teil. 2020 wurden zudem Online-Weiterbildungen konzipiert und durchgeführt.

„Trotz Corona haben wir deutlich erlebt, dass junge Menschen ein großes Interesse daran haben, im Ausland zu lernen und sich zu engagieren“, erklärt Robert HelmPleuger, Mitglied des europäischen Eurodesk-Vorstands. „Wir blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Wir raten jungen Menschen, Auslandsaufenthalte in den Sommermonaten oder ab Herbst zu planen. Schon jetzt finden sich viele geförderte Angebote auf www.rausvonzuhaus.de.“

6- bis 12-monatige Freiwilligendienste im Ausland

Wer für 6 bis 12 Monate ins Ausland gehen möchte, wird im Last-Minute-Markt von Eurodesk fündig. Aktuell gibt es über 150 geförderte Auslandsprojekte in der Eurodesk-Datenbank. Weitere Infos zu den Einsatzstellen und zur Bewerbung: www.rausvonzuhaus.de/lastminute. Alle Angebote im Last-Minute-Markt sind öffentlich gefördert und werden bezuschusst.

Internationale Workcamps und Jugendbegegnungen in den Sommerferien

Viele Entsendeorganisationen in Deutschland planen 1- bis 3-wöchige internationale Projekte in den Sommermonaten 2021. Die Programme werden aktuell erstellt und können bei den Anbietern erfragt werden. Nach und nach werden entsprechende Angebote auch unter www.rausvonzuhaus.de/lastminute veröffentlicht.

Plan B – Virtuelle internationale Erfahrungen sammeln

Teilweise werden internationale Jugendbegegnungen, Workcamps und sogar Praktika virtuell angeboten. Auch freiwilliges Engagement weltweit geht von zu Hause aus. Alternativmöglichkeiten und Ideen, damit auch Plan B ein voller Erfolg wird, finden sich unter www.rausvonzuhaus.de/Corona.

Kostenlose und neutrale Beratung durch Eurodesk

Eurodesk Deutschland steht Jugendlichen, die einen Auslandsaufenthalt planen, weiterhin beratend per Telefon/WhatsApp (0228 9506 250) oder per E-Mail ([email protected]) zur Seite.

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