Kinder- und Jugendarbeit

Taubert unterstreicht Bedeutung der Gesundheitsförderung in der Kinder- und Jugendhilfe

Im Vorfeld der morgigen Fachtagung „Jugendhilfe trifft Gesundheitsförderung – Zukunft gemeinsam gestalten“ in Erfurt erklärte die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert, dass in Thüringen eine intensive Auseinandersetzung mit dem 13. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung stattgefunden habe.

Daraus sei ein Landesbericht entstanden, der Empfehlungen für die Arbeit vor Ort gebe. Jetzt folge mit der Fachtagung „Jugendhilfe trifft Gesundheitsförderung“ der nächste Schritt. Es gehe darum, die Empfehlungen für die einzelnen Ebenen mit Fachleuten zu diskutieren und Schritte für die Umsetzung abzuleiten.

Laut Thüringer Sozialministerin sind alle, die professionell oder ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, noch mehr als bisher gefordert. „Die Gesundheitsförderung und gesundheitsbezogene Prävention muss zu einer Selbstverständlichkeit in unserer Arbeit werden. Das stärkt die Lebenssouveränität von Heranwachsenden und trägt dazu bei, Risiken zu vermindern. Gleichzeitig fördern wir damit Verwirklichungschancen, Entwicklungs- und Widerstandsressourcen“, sagte Heike Taubert.

Der vor zwei Jahren veröffentlichte 13. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung hatte eine bessere Verzahnung von Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitshilfe und Behindertenhilfe gefordert. Ziel ist es, die Bedingungen für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Zur Fachtagung „Jugendhilfe trifft Gesundheitsförderung – Zukunft gemeinsam gestalten“ haben sich 120 Interessierte angemeldet, darunter auch Landtagsabgeordnete verschiedener Fraktionen. Die Tagung richtet sich besonders an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugend-, Sozial-, Schul- und Gesundheitsämter, der freien Träger der Jugendhilfe, der Krankenkassen und der Einrichtungen der Gesundheitsförderung.

Quelle: Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit

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