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Kinder- und Jugendarbeit / Gesundheit

Suchtprävention und Gesundheitsförderung durch Fußball

Eine Gruppe Jungen beim Fußball

Junge Fußballerinnen und Fußballer für einen gesunden Lebensstil sensibilisieren und Ehrenamtliche in Vereinen als Partner für Präventionsprojekte gewinnen – dies sind zwei Ziele der Kooperation zwischen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Deutschen Fußballbund, die nun um drei Jahre verlängert wurde.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verlängern ihre Zusammenarbeit um weitere drei Jahre. Seit mehr als 25 Jahren bereits bündeln der DFB und die Bundesoberbehörde die Kräfte, um Gesundheit zu fördern und Suchtverhalten vorzubeugen. In der DFB-Zentrale in Frankfurt unterzeichneten am Montag DFB-Präsident Reinhard Grindel und die Leiterin der BZgA, Dr. Heidrun Thaiss den erweiterten Vertrag.

Jugendliche für gesunden Lebensstil sensibilisieren

DFB-Präsident Reinhard Grindel: „Der DFB leistet einen enormen Beitrag zur Gesundheit der Menschen in Deutschland. Denn Fußball ist Bewegung und Bewegung ist gesund. Um für unsere sieben Millionen Mitglieder auch diejenigen Gesundheitsrisiken einzuschränken, die nicht mit unserem Sport zusammenhängen, etwa Alkoholsucht oder Nikotinabhängigkeit, setzen wir jetzt die Partnerschaft mit der BZgA fort. Dabei ist es mir besonders wichtig, dass wir die jungen Fußballerinnen und Fußballer für einen gesunden Lebensstil sensibilisieren. Auch immer mehr ältere Menschen wollen im Wettbewerb Fußball spielen. Gemeinsam mit der BZgA wollen wir den rund zwei Millionen Ü-Fußballern in Deutschland beratend zur Seite stehen.“

Ehrenamtliche für Präventionsprogramme gewinnen

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA: „Die Zusammenarbeit mit dem DFB, seinen Landesverbänden und seinen Vereinen ist ein wertvoller Bestandteil unserer Präventionskonzepte geworden. Dabei ist es uns besonders wichtig, die meist ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen als Partner für unsere Präventionsanstrengungen zu gewinnen. Die Praxisnähe unserer Angebote und deren ständige Weiterentwicklung liegt mir daher besonders am Herzen.“

Qualifizierungsmaßnahmen zur Suchtprävention

Die Schwerpunkte der Kooperation liegen auf der Weiterentwicklung der Qualifizierungsmaßnahmen zur Suchtprävention und der Bereitstellung neuer Angebote für Fußballvereine im Themenfeld „Fußball für Ältere“. Darüber hinaus soll der Dialog mit den Regional- und Landesverbänden des DFB intensiviert werden.

Kooperationsprojekte von DFB und BZgA

Feste Bestandteile der seit über einem Vierteljahrhundert bestehenden Kooperation bleiben die Initiative zur frühen Suchtvorbeugung „Kinder stark machen“ und die Beteiligung des DFB am bundesweiten Aktionsbündnis „Alkoholfrei Sport genießen“. Bis zum Schuljahr 2017/18 wurden mittels der Präventionskampagnen 11.500 Unterstützerpakete Fußballvereinen und Schulen zur Verfügung gestellt. Die BZgA beteiligt sich weiterhin am „DFB-Doppelpass 2020“, einem Projekt, das die Zusammenarbeit von Vereinen und Schulen fördert. Neu hinzu kommen nun gemeinsame Maßnahmen im Bereich der Tabakprävention und zum Themenfeld Gesundheit für Frauen und Männer im Fußball.

Weitere Informationen zu den gemeinsamen Projekten von DFB und BZgA finden sich in der Pressemitteilung.

Quelle: Deutscher Fußball-Bund und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom 23.01.2018

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