Kinder- und Jugendarbeit

Stärkere Beteiligung Jugendlicher an politischen Entscheidungsprozessen gefordert

Eine Gruppe Jugendlicher diskutiert
Bild: © Robert Kneschke - Fotolia.com

Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Birgit Hesse möchte lokale und regionale Initiativen für eine aktive Jugendpolitik fördern. Kinder und Jugendliche sollen sich frühzeitig in die Entwicklung des Gemeinwesens einbringen können.

Sozialministerin Birgit Hesse hat sich am Montag für eine stärkere Beteiligung Jugendlicher an politischen Entscheidungsprozessen ausgesprochen. "Ich setze mich dafür ein, dass sich Jugendliche in Mecklenburg-Vorpommern wohl fühlen. Dass junge Menschen hier eine Perspektive für sich sehen. Dann ist es nur selbstverständlich, sie auch an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen zu beteiligen", sagte Hesse.

"Eine Demokratie lebt davon, dass sich alle an ihr beteiligen – egal welchen Alters. Gerade weil die Zahl der Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Jahren gesunken ist, müssen sie stärker als bislang gehört werden", so die Ministerin. Dazu gehört auch eine aktive Jugendpolitik vor Ort. Mit der Stärkung lokaler und regionaler Initiativen, sollen junge Leute eingebunden werden und ihnen die Möglichkeit gegeben werden, über ihre eigenen Lebensumstände mitzuentscheiden.

Die Partizipation junger Menschen in unserer Gesellschaft schafft eine Basis für eine lebendige und offene Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern. Wirksame Beteiligungsmöglichkeiten fördern die Entwicklung demokratischer Haltungen und ermutigen Kinder- und Jugendliche, sich frühzeitig aktiv in die Entwicklung des Gemeinwesens auf jeder Ebene einzubringen.

Am Montag und Dienstag haben sich in Güstrow Fachleute aus ganz Ostdeutschland zu einem Kolloquium über eigenständige Kinder- und Jugendarbeit in Ostdeutschland getroffen. Dort werden sich unter anderem Vertreter des Landesjugendringes, des Stadtjugendringes Rostock und der evangelischen Jugend an den Diskussionen beteiligen.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes
Mecklenburg-Vorpommern vom 23.02.2015

Info-Pool