Kinder- und Jugendarbeit

Staatskanzleichef Schneider: Bildung ist mehr als Schule

Bayerns Staatskanzleichef Siegfried Schneider bedankte sich bei seinem Besuch des BJR-Hauptausschusses für die stets fruchtbare Zusammenarbeit des Bayerischen Jugendrings (BJR) mit der Staatsregierung und versprach seine Unterstützung bei den anstehenden Haushaltsverhandlungen. „Im kommenden Haushalt wird Bildung ein wichtiger Schwerpunkt sein, und dazu gehört ganz klar auch die Jugendarbeit - hier wissen Sie mich auf Ihrer Seite“, bekräftigte Schneider.

„Ein guter Erzieher ist, wer Vorbild ist, und das sind viele ehrenamtliche Jugendleiter und Jugendleiterinnen jeden Tag aufs Neue. Diesen Dienst der Jugendarbeit an der Gesellschaft kann man nicht hoch genug einschätzen. Schulische und außerschulische Bildung sollte man nicht gegeneinander ausspielen. Allerdings darf die Ganztagsschule Jugendarbeit am Nachmittag nicht in Bedrängnis bringen“, forderte Schneider. - Der Hauptausschuss ist das höchste Beschluss fassende Gremium der Jugendarbeit in Bayern und tagte vom 22. bis 24. Oktober.

Unterstützung für die Finanzierung des Integrationsprogramms des BJR

Christof Bär, Zweiter Präsident des BJR, kritisierte, dass weder für die schulbezogene Jugendarbeit noch für die Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund eigene Gelder im Jugendprogramm der Staatsregierung zur Verfügung stehen. Das Jugendprogramm wird derzeit überarbeitet, Bär warb jedoch bereits jetzt für eine vorgezogene Finanzierung dieser Arbeitsfelder im nächsten Haushalt. Der Staatskanzleichef sagte seine Unterstützung für diese Anliegen zu und unterstrich, dass Jugendarbeit, Sport- oder Musikvereine besonders gut integrative Zugänge öffnen können, da sie ohne direkte Leistungsabfragen auskommen. „Dass der BJR sowohl ein Fachprogramm Integration als auch einen Integrationspreis eingeführt hat, zeigt die Ernsthaftigkeit Ihres Engagements in diesem Bereich“, lobte Schneider.

Dank an Präsidentin Martina Kobriger

Er gratulierte BJR-Präsidentin Martina Kobriger herzlich zur Geburt ihres zweiten Kindes am Vortag und dankte ihr für das große Engagement und die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit während ihrer neunjährigen Amtszeit. Er freue sich auf eine Fortsetzung dieses guten Miteinandrs auch mit einer neuen Spitze beim Bayerischen Jugendring, so Schneider.

Herausgeber: Bayerischer Jugendring

 

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