Kinder- und Jugendarbeit / Gesundheit

Sportjugend forciert europäische Dopingprävention

Bunte Pillen
Bild: dima v

Das Pilotprojekt der Deutschen Sportjugend (dsj) im Rahmen der europäischen Dopingprävention findet seinen Abschluss bei den Jugend-Winterspielen in Innsbruck 2012.

Die dsj hat ihre Dopingpräventionsarbeit "Sport ohne Doping" mit Juniorbotschaftern um einen europäischen Aspekt erweitert und mehrere europäische Sportorganisationen mit dem Projekt "Europäische Anti-Doping Initiative (EADIn)" www.anti-doping-initiative.eu mit ins Boot geholt. 

Das Slowenische Olympische Komitee z.B. hat im Rahmen dieser Zusammenarbeit Schulungsmodule für seine nationale Anti-Doping Agentur konzipiert und tourt damit in den Elitesportschulen des Landes. EUSA, der europäische Hochschulsportverband hat bei internationalen Universitätssportevents die Sichtbarkeit für sauberen Sport mit seinen "European Anti-Doping Junior Ambassadors (ADJA)" geschaffen. Der Österreichische Leichtathletik-Verband (ÖLV) hat Nachwuchsathleten in Seminaren im Argumentieren geschult. Helmut Baudis, Generalsekretär der ÖLV nennt dies einen sensationellen Erfolg: "Ich denke, dass noch niemals zuvor in Österreich, das Thema `Anti-Doping´ mit Jugendlichen dermaßen professionell und zielorientiert bearbeitet wurde". 

Die Präventionsarbeit im "peer to peer Netzwerk"  mithilfe von Juniorbotschaftern ist ein zentraler Aspekt des Projektes. Rund 50 Anti-Doping Junior Botschafter werden hierüber im Detail bei der Abschlusskonferenz "EADIn Bridge - Final Conference of the European Anti-Doping Initiative" vom 13.-17. Januar 2012 berichten. 

Im Rahmen dieser Konferenz gibt es am 15. Januar 2012 eine Diskussionsrunde zu aktuellen Entwicklungen der Anti-Doping Politik. Teilnehmer sind die Youth Olympic Games Young Ambassadors des DOSB, des Slowenischen NOK und des französischen CNOSF, MdB Stephan Mayer, Prof. Barrie Houlihan (Sport Policy, School of Sport, Exercise and Health Sciences, Loughborough University) und Vertreter der Deutschen Sportjugend/des DOSB.  Jan Holze, 2. Vorsitzender der Deutschen Sportjugend sagt: „Die Qualität des Präventionsansatzes sehen wir darin bestätigt, dass die Arbeit mit den Anti-Doping Juniorbotschafter sowie die eingesetzten Arbeits- und Lehrmaterialien über die Grenzen der Projektpartner hinaus Interesse geweckt haben. Das ist sehr erfreulich.“ Am Samstag, den 14. Januar 2012 informieren sich die Ministerin für Jugend und Sport der Republik Serbien und des WADA Stiftungsrates, Snežana Samardžic Markovic sowie der Präsident des Serbischen Olympischen Komitées und frühere Basketballer der NBA, Vlade Divac persönlich.  Sie sprechen außerdem über Perspektiven der Dopingpräventionsarbeit im eigenen Land.

Weitere Infos:  www.dsj.de und www.anti-doping-initiative.eu

Quelle: dsj-Newsletter

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