Kinder- und Jugendarbeit / Förderinformationen

Sonderprogramm zur Förderung des deutsch-griechischen Jugendaustauschs

Griechische Flagge
Bild: Bluestones / pixabay.com

Im Jahr 2016 stehen im Bundeshaushalt erstmals Mittel für ein neues Deutsch-Griechisches Jugendwerk zur Verfügung. Im Zentrum stehen Begegnungen zwischen deutschen und griechischen Gruppen, ebenso können Maßnahmen mit Fachkräften gefördert werden. Eine Sonderregelung ermöglicht außerdem auch die Förderung der griechischen Teilnehmenden.

2016 stehen im Haushalt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erstmals Mittel für ein Deutsch-Griechisches Jugendwerk zur Verfügung. Sie können im Rahmen eines Sonderprogramms zum Aufbau des Jugendaustauschs mit Griechenland zur Initiierung von deutsch-griechischen Begegnungen verwendet werden.

Begegnungen zwischen deutschen und griechischen Jugendgruppen

Die Förderung erfolgt auf der Grundlage der Richtlinien für den Kinder- und Jugendplan des Bundes mit ergänzenden Regelungen. Schwerpunkt der Sonderförderung sind Begegnungen zwischen deutschen und griechischen Jugendgruppen. Bei Maßnahmen mit Fachkräften der Jugendarbeit werden solche gefördert, die der Anbahnung von Kontakten und dem Aufbau eines gegenseitigen Jugendaustausches dienen.

Inhaltliche Schwerpunkte

Projektvorschläge sollten sich insbesondere auf folgende Programmbereiche mit gemeinsamen Aktivitäten der deutschen und griechischen Teilnehmenden beziehen:

  •     Programme der kulturellen Jugendbildung,
  •     Programme der sportlichen Jugendbildung unter Einbeziehung landeskundlicher Elemente,
  •     Programme der gewerkschaftlichen Jugendarbeit,
  •     Programme von Jugendgemeinschaftsdiensten
  •     Programme im Rahmen der Gedenkstättenarbeit.

Eine Sonderregelung ermöglicht auch die Förderung griechischer Teilnehmer/-innen, allerdings ausschließlich über einen deutschen Träger. Anträge, die bereits vorliegen, können auf der Basis dieser Sonderregelung, zeitnah neu gestellt werden, wenn die Antragsteller diese Sondermittel in Anspruch nehmen möchten.

Weitere Informationen stehen auf der IJAB-Webseite zur Verfügung. 

Quelle: IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e. V., Christian Herrmann

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