Kinder- und Jugendarbeit / Sozialpolitik

Schwesig: Kinder- und Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern gesichert

Skateboard und Chucks
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Sozialministerin Manuela Schwesig hat am Donnerstag, 18. April 2013, auf der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ die Bedeutung der Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern unterstrichen.

"Jeder Euro, den wir heute in die Kinder- und Jugendarbeit stecken ist eine Investition in die Zukunft", sagte die Ministerin. Die Kinder- und Jugendarbeit ist auch in den kommenden Jahren in Mecklenburg-Vorpommern gesichert.

"Bei der Finanzierung müssen wir künftig aus der demografischen Falle raus", so die Ministerin. Schwesig begrüßte, dass die Landesregierung sich entschlossen hat, den Kommunen im Land in den kommenden drei Jahren 100 Millionen Euro zusätzlich zukommen zu lassen. "Ich erwarte, dass dieses Geld so eingesetzt wird, dass bei der Kinder- und Jugendarbeit nicht mehr der Rotstift angesetzt wird." Gleichzeitig forderte sie den Bund auf, weiter zur finanziellen Entlastung der Kommunen beizutragen.

Das Sozialministerium hat in den vergangenen Jahren die Ausgaben für Kinder, Jugendliche und Familien kontinuierlich erhöht. Im Jahr 2011 haben sie 126,3 Millionen Euro betragen. Bis zum Jahr 2013 sind sie auf 146 Millionen Euro gestiegen.

Das Land stehe weiterhin zu seinen Verpflichtungen in der Jugendarbeit. "Die Kommunen müssen aber finanzielle Spielräume haben. Kinder- und Jugendarbeit ist keine freiwillige, sondern eine Pflichtaufgabe. Die Kommunen müssen dazu auch künftig in der Lage sein."

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern vom 18.04.2013

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