Kinder- und Jugendarbeit

Sachsen-Anhalt: Jugendverbände sprechen sich für Stärkung der Jugendpolitik aus

Die im Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. (KJR LSA) zusammengeschlossenen Jugendverbände haben auf ihrer 28. Mitgliederversammlung die Bedeutung der Jugendpolitik bekräftigt und inhaltlich untermauert.

Die Mitgliedsverbände äußerten einstimmig die Forderung, dass die Jugendpolitik wieder stärker in den Fokus der Gesellschaft und der Landespolitik rücken müsse. "Die Stärkung der Jugendpolitik hat also direkt positive und spürbare Auswirkungen für Kinder und Jugendliche und ist daher von größter Bedeutung", erklärt Rolf Hanselmann, Vorsitzender des KJR LSA.

So wurde unter anderem die Forderung an die Landespolitik beschlossen, zukünftig den Ausbau von Partizipationsmöglichkeiten junger Menschen über das Internet stärker als bisher zu fokussieren, zu unterstützen und umzusetzen. Da das Netz für Jugendliche heute fester Bestandteil ihrer Lebenswelt ist, erachteten es die Jugendverbände für unerlässlich, die Teilhabe junger Menschen an demokratis chen Entscheidungsprozessen entsprechend zu fördern.

Die Mitglieder thematisierten in einem Dringlichkeitsantrag außerdem den rechtsmotivierten Angriff auf eine Gruppe von Jugendlichen in der Nacht auf den 16. Juni 2012 in Bad Dürrenberg. Die Mitgliedsversammlung sprach den Opfern des Anschlags ihre Solidarität aus und forderte eine zügige Aufklärung des aktuellen Übergriffs.

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Quelle: JISSA Infofax Nr. 25

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