Kinder- und Jugendarbeit

RLP fördert Projekt "Kinder sollen ihre Rechte kennen lernen"

Kinderhände
Bild: Klicker / pixelio.de

Rheinland-Pfalz fördert das Projekt „Entwicklungs-Werkstatt zu Kinderrechten an Schulen“ in diesem Jahr mit 5.550 Euro. Im Rahmen des Projekts arbeiten an drei Standorten jeweils eine Schule und ein kommunaler Träger der Jugendhilfe zusammen.

3.000 Euro trägt hiervon das Kinder- und Jugendministerium, 2.550 Euro das Bildungsministerium. Das Projekt wurde im Jahr 2013 aufgelegt und hat eine Laufzeit von eineinhalb Jahren. Insgesamt waren dafür 13.500 Euro veranschlagt, die je zu einem Drittel von den beiden Ministerien und von der Servicestelle „ganztägig lernen“ aufgebracht werden. Die Partnerschulen sind die Regenbogenschule Schalkenbach, die Grundschule Bechhofen und die Grundschule Süd in Landau.

„In Deutschland sind die von den Vereinten Nationen formulierten Kinderrechte drei von vier Kindern und Jugendlichen völlig unbekannt. Das muss sich unbedingt ändern! Mit diesem Projekt leisten wir hierzu einen Beitrag“, betonen Kinder- und Jugendministerin Irene Alt sowie Bildungsministerin Doris Ahnen. „Die Entwicklungs-Werkstatt erklärt Kindern und Jugendlichen ihre Rechte in der Gesellschaft, die in Rheinland-Pfalz im Übrigen in der Landesverfassung festgeschrieben sind. Mir ist es ein Anliegen, dass Kinder und Jugendliche über ihre Rechte Bescheid wissen, damit sie selbstbewusst zu mündigen Bürgern heranwachsen können“, erklärt Irene Alt. Doris Ahnen hält fest: „Frühe Bildung für Kinderrechte und Demokratie stellen eine wirksame Prävention gegen Fremdenfeindlichkeit und Gewalt dar. Sie fördern bürgerschaftliches Engagement und unterstützen damit eine lebendige Demokratie.“

In Rheinland-Pfalz sind die Kinderrechte bereits seit dem Jahr 2000 in der Landesverfassung verankert. So haben Kinder zum Beispiel das Recht auf die Achtung ihrer Würde, auf ein gewaltfreies Aufwachsen, auf Entfaltung ihrer Persönlichkeit, auf Bildung und freie Entwicklung.

Quelle: Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz vom 29.07.2014

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