Kinder- und Jugendarbeit / Kinder- und Jugendpolitik

RLP erhöht Mittel für die Jugendarbeit

Mehrere Jugendliche halten ihre Schuhe aneinander.

Das rheinland-pfälzische Kinder- und Jugendministerium stockt die Förderung für die Jugendarbeit auf. Nun stehen im laufenden Jahr rund 2 Millionen Euro zur Verfügung.

Um die kommunale und verbandliche Jugendarbeit landesweit weiter zu stärken und abzusichern, hat das Land Rheinland-Pfalz für das Jahr 2016 das Budget für die sozialen Bildungsmaßnahmen in der Jugendarbeit um weitere 300.000 Euro erhöht. Insgesamt stehen hierfür in diesem Jahr rund 2 Millionen Euro zur Verfügung. "Die Angebote sind wesentlich für ein gutes Aufwachsen vieler Jugendlicher und sie haben zum Ziel, dass die jungen Leute sich zu selbständigen und verantwortungsvoll handelnden Menschen entwickeln können", erklärt Jugendministerin Irene Alt.

Kinder- und Jugendarbeit ist wesentlich für das Aufwachsen Jugendlicher

"Dazu gehören beispielsweise Kompetenzen in der Konfliktlösung, der respektvolle Umgang zwischen Frauen und Männern, die freie Meinungsäußerung oder interkulturelle Kompetenzen." Die sozialen Bildungsangebote finden meistens in Form von Projekten und Veranstaltungen über einen oder mehrere Tage statt.

"JES! Jung. Eigenständig. Stark." – Eigenständige Jugendpolitik für Rheinland-Pfalz

Die Investition in die Jugendarbeit bedeute, die örtliche soziale Infrastruktur zu fördern und zu stärken. Denn, so Alt, die Jugendarbeit trage dazu bei, junge Menschen gerade im ländlichen Raum langfristig an ihre Region zu binden. Alt: "Wir wollen daher Kinder- und Jugendarbeit als eigenständiges Angebot absichern und weiterentwickeln." Die Landesregierung stelle die jungen Menschen in den Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit – dies zeige sich auch an der jugendpolitischen Strategie "JES! Jung. Eigenständig. Stark." Diese Jugendstrategie soll zu einer neuen eigenständigen Jugendpolitik führen – und zu einem Bündnis für und mit der Jugend.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.eigenstaendige-jugendpolitik.rlp.de

Quelle: Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen vom 18.01.2016 

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