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Kinder- und Jugendarbeit

Rheinland-pfälzische „Präventionsagentur gegen Rechtsextremismus“ zieht positive Jahresbilanz 2010

Die im Juni 2008 beim rheinland-pfälzischen Verfassungsschutz gegründete „Präventionsagentur gegen Rechtsextremismus“ hat ihre Jahresbilanz 2010 vorgelegt.

Die Jahresbilanz dokumentiert: Die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus wurde konsequent und mit großem Engagement fortgeführt. Hierzu zählten allein 40 Informationsveranstaltungen mit mehr als 2.700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern - zumeist Jugendliche -, mehrere Kooperationsprojekte wie das Multiplikatorenpaket „SIEH HIN!“ und die Fortentwicklung der Veranstaltungsreihe „Schülerkongresse gegen Rechtsextremismus“.

„Die umfangreichen und zielorientierten Maßnahmen gegen Rechtsextremismus zeigen Wirkung. Rechtsextremisten können in Rheinland-Pfalz nicht Fuß fassen“, stellt Innenminister Karl Peter Bruch fest. Er hatte das Kabinett über die Jahresbilanz der Präventionsagentur informiert. In Rheinland-Pfalz gelte das Motto: „Gemeinsam stark gegen Rechtsextremismus“. Ein breites Bündnis gesellschaftlicher und bürgerschaftlicher Initiativen trete den braunen Verführern entschieden entgegen. „Rechtsextremisten haben hier keine Chance und werden auch keine bekommen", sagte der Minister.

Für die Landesregierung bleibe es daher dabei, dass die Bekämpfung des Rechtsextremismus auch künftig Priorität habe. „Die Ressorts werden in bewährter Weise eng zusammenarbeiten. Die Präventionsagentur leistet dazu einen wichtigen Beitrag und garantiert die Verzahnung aller beteiligten Stellen", so Karl Peter Bruch.

Rheinland-Pfalz hat im Jahr 2010 insgesamt rund 530.000 Euro für Maßnahmen zur Bekämpfung des Rechtsextremismus aufgewendet. Ein Großteil der Summe floss wieder in die Jugendarbeit. Ein weiterer Schwerpunkt war auch im vergangenen Jahr die Information und Beratung der Kommunen in Fragen der Rechtsextremismusprävention. Die Agentur hat ihr Angebot kontinuierlich ausgebaut und ihre Beratungstätigkeit anlassbezogen weiter intensiviert. Ein neues Informationskonzept für die Kommunen soll in diesem Jahr gemeinsam mit den Kooperationspartnern erarbeitet werden, kündigte Bruch an.

Quelle: Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz

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