Kinder- und Jugendarbeit / Digitalisierung und Medien

Programm DigitalRäume zur Förderung der Infrastruktur von Jugendfreizeiteinrichtungen

Eine Gruppe Jugendlicher sitzt auf einer Bank und die meisten haben ihre Smartphone in den Händen
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Brandenburgs Staatssekretär Thomas Drescher hat am 15. November in Jüterbog das 19. Jugend- und Informationszentrum (JIM) im Land Brandenburg eröffnet. Jugendinformations- und Medienzentren sind außerschulische Einrichtungen, die für Jugendliche und junge Erwachsene medienpädagogische Angebote unterbreiten und Informationen über Angebote der Jugendhilfe bereitstellen.

Brandenburgs Staatssekretär Thomas Drescher übergab einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 10.000 Euro aus dem Programm DigitalRäume zur Förderung der technischen Infrastruktur von Jugendfreizeiteinrichtungen sowie einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 3.483,91 Euro aus dem Förderprogramm FreiRäume 2018 zur Gestaltung und Ausstattung der Spiel- und Bewegungsflächen von Jugendfreizeiteinrichtungen.

Digitale Ausstattung von Jugendfreizeiteinrichtungen

Mit Mitteln des Nachtragshaushalts 2018 wird die digitale Ausstattung von Jugendfreizeiteinrichtungen (insgesamt 500.000 Euro) und JIMs (250.000 Euro) gefördert.

Staatssekretär Drescher: „Jugendinformations- und Medienzentren machen Jugendliche und junge Erwachsene fit für digitale Medien. Sie vermitteln Kompetenzen im Umgang mit neuen Medien und verstehen sich als Dienstleister für Jugendeinrichtungen,  Jugendinitiativen  und -gruppen sowie für Eltern und Lehrkräfte. Wir unterstützen ihre verdienstvolle Arbeit mit Landesmitteln.“

Verankerung medienpädagogischer Arbeits- und Angebotsformen in der außerschulischen Jugendarbeit

Im Land Brandenburg initiierte der lmb – Landesfachverband Medienbildung Brandenburg e.V. Ende 2005 (damals noch als Landesarbeitsgemeinschaft Multimedia Brandenburg) einen Prozess zur strukturellen Verankerung medienpädagogischer Arbeits- und Angebotsformen in der außerschulischen Jugendarbeit. Hintergrund hierfür ist eine Rahmenvereinbarung zwischen dem brandenburgischen Bildungsministerium und dem lmb über die Kooperation von Schulen und außerschulischen Einrichtungen mit medienpädagogischem Profil aus dem Jahre 2004, die zur Entwicklung des Konzeptes der „Jugendinformations- und Medienzentren“ (kurz JIM) führte. JIM sind aktuell 18 außerschulische Partner, i.d.R. Jugendfreizeiteinrichtungen. Die Träger der Standorte sind Mitglied im lmb.

Weitere Informationen zum Netzwerk der Jugendinformations- und Medienzentren im Land Brandenburg sind auf den Seiten des Landesfachverband Medienbildung Brandenburg e.V.  zu finden.

Über die Förderprogramme

Mit dem Programm „DigitalRäume“ – digitale Infrastruktur in der offenen Jugendarbeit wird die technische Ausstattung in Jugendfreizeiteinrichtungen gefördert.

Mit dem Programm „FreiRäume 2018“ wird die Gestaltung und Ausstattung von Spiel- und Bewegungsflächen an Jugendfreizeiteinrichtungen gefördert, zum Beispiel Basketballanlagen, Skaterbahnen und Bolzplätze.

Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) des Landes Brandenburg vom 15.11.2018

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