Kinder- und Jugendarbeit / Qualifizierung

Professionalität in der Jugendarbeit – Jugendarbeit studieren

Jugendliche sitzt mit Handy auf einer Treppe
Bild: © Marco Govel - Fotolia.com

In Zeiten, in denen die Jugendarbeit nicht nur an Hochschulen zu verschwinden droht, gewinnen Fragen nach der Professionalität in der Jugendarbeit und der adäquaten (hochschulischen) Qualifizierung zunehmend an Bedeutung. Die Abschlusstagung des Theorie-Praxis-Austausches zum professionellen Selbstverständnis der Jugendarbeit diskutiert diese Fragestellungen. Eingeladen sind Akteure der Jugendarbeit und Lehrende der Sozialen Arbeit an Hochschulen und Universitäten gleichermaßen.

Anlass für die Tagung vom 29. bis 30. November 2017 ist insbesondere die Fertigstellung des „Qualifikationsprofils Jugendarbeit“, das auf der Auswertung von Gruppeninterviews mit Verantwortlichen der unterschiedlichen Arbeitsfelder von Jugendarbeit in Bayern basiert. Diese wurden durch Ergebnisse von Workshops, Tagungen und einer Online-Befragung zur Frage nach der Professionalität in der Jugendarbeit ergänzt. Referenten und Gesprächspartner sind zudem Prof. Dr. Werner Thole (Universität Kassel), Frau Prof. Dr. Larissa von Schwanenflügel (Hochschule Frankfurt) sowie Klaus Schreiner und Hanna Erklavec (Projekt aufZAQ).

Kontext der Veranstaltung ist der Abschluss der ersten Projektphase des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „Theorie-Praxis-Austausch zum professionellen Selbstverständnis der Jugendarbeit (TPA_SJ)“. Dieses hat zum Ziel Anregungen für die (hochschulische) Qualifikation für das Arbeitsfeld Jugendarbeit zu geben und zugleich die öffentliche und politische Position von Fachkräften in der Jugendarbeit zu stärken. Nähere Informationen zum Forschungsprojekt finden sich auf den Seiten der Hochschule Kempten. 

Weitere Informationen zur Tagung und die Anmeldemöglichkeit stehen auf der Webseite des Instituts für Jugendarbeit zur Verfügung. 

Quelle: Institut für Jugendarbeit Gauting 

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