Kinder- und Jugendarbeit / Kinder- und Jugendpolitik

Preis "Kinder- und Jugendkulturland NRW" vergeben

Frühliche Kinder halten einen Pokal in die Höhe.
Bild: © Sergey Novikov - Fotolia.com

Jugend- und Kulturministerin Christina Kampmann hat in Düsseldorf fünf Projekte und drei Kommunen für ihre innovativen Ansätze in der kulturellen Bildung mit dem Preis "Kinder- und Jugendkulturland NRW" ausgezeichnet.

So erhielten die Städte Solingen, Beckum und Dortmund den mit 15.000 Euro dotierten Preis "Kinder- und Jugendkulturland NRW für Kommunale Gesamtkonzepte für kulturelle Bildung". 

Mit dem "Projektpreis Kinder- und Jugendkulturland NRW" 2016, der mit 9.000 Euro dotiert ist, wurden ausgezeichnet:

  • "YES WE‘RE OPEN" – temporäre Jugendkulturorte in leerstehenden Ladenlokalen in NRW, LAG Kunst und Medien NRW e. V., Dortmund,
  • Das Portrait – Jugendlichsein 2016, UZWEI_Kulturelle Bildung im Dortmunder U,
  • Poesiepause, Kulturzentrum zakk, Düsseldorf,
  • Ḉüş – Die Transformation meiner Welt, Soziokulturelles Zentrum Kraftstation, Remscheid und
  • Maulwurfstadt – Brücken unter der Erde, Max Bilitza, Duisburg.

Mit den Auszeichnungen würdigt die Landesregierung das Engagement von Kultureinrichtungen und deren Akteuren sowie Kommunen, die Kindern und Jugendlichen modellhaft die Teilhabe am kulturellen Leben eröffnen.

"Die Kreativität der Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen zu fördern, bleibt ein Schwerpunkt der Jugend- und Kulturpolitik des Landes. Deshalb ist es mir wichtig, dass die Akteure in diesen Bereichen noch intensiver zusammenarbeiten, um für junge Menschen Angebote zu entwickeln", sagte Ministerin Kampmann.

Die fünf Projekte wurden in einem zweistufigen Verfahren von einer Fachjury ausgewählt. Die Gewinner zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl ästhetisch als auch künstlerisch neue Wege gehen. Nicht zuletzt verbinden sie Methoden und Ansätze der Kunst- und Kulturvermittlung mit denen der kulturellen Jugendarbeit.

Weitere Informationen unter www.mfkjks.nrw.de.

Quelle: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport Nordrhein-Westfalen vom 28.10.2016

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