Kinder- und Jugendarbeit / Kinder- und Jugendpolitik

„PartizipAction12.0“: Landesforum der Kinder- und Jugendbeiräte und -parlamente in Schleswig-Holstein

Eine Gruppe von Freunden sitzt auf dem Rasen
Bild: Fotolia©prudkov

Jugend für Demokratie zu begeistern – das ist die Leitidee der Gemeinschaftsaktion „Schleswig-Holstein – Land für Kinder“. Vom 26. - 28. Oktober 2018 fand zum zwölften Mal in Schleswig-Holstein ein Forum für Kinder und Jugendliche aus kommunalen Kinder- und Jugendvertretungen statt.

In Kooperation mit dem Kreisjugendring Stormarn e.V. und dem Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Ahrensburg lädt die Gemeinschaftsaktion 50 Jugendliche zu einem landesweiten Treffen in das Jugendgästehaus des Kreisjugendringes Stormarn nach Lütjensee ein. Die Jugendlichen tauschen sich über unterschiedliche Aktivitäten und Erfahrungen aus, setzen sich mit Projektmanagement und Moderationstechniken auseinander, beleuchten Probleme und Erfolge der Beteiligungs-Arbeit und entwickeln Formen der weiteren Zusammenarbeit und der regionalen Vernetzung.

„Eine lebendige Demokratie braucht Kinder und Jugendliche, die sich einmischen. Das Engagement von Kindern und Jugendlichen in der Kommune, in Vereinen und Verbänden, in Initiativen und Schulen zeigt, dass viele sich für die Gemeinschaft einsetzen wollen und ihre Interessen vertreten“, so Dr. Matthias Badenhop, Staatssekretär für Soziales und Jugend im Vorfeld der Veranstaltung. „Jugendliche, die sich einbringen wollen, sollten die notwendige Unterstützung erhalten. Dazu trägt das Landesforum in hervorragender Weise bei. Mein Dank gilt den Beteiligten für ihr großes Engagement!“

In Schleswig-Holstein gibt es Kinder- und Jugendbeiräte und -parlamente in derzeit ca. 60 Städten und Gemeinden, in denen sich die jungen Mandatsträger für Kinder- und Jugendthemen in ihrer Kommune engagieren und nach den Vorgaben der Gemeindeordnung arbeiten. Die Jugendvertretungen besitzen in der Regel ein Antrags- und Rederecht im Gemeinde- oder Stadtrat und größtenteils auch entsprechende (beratende) Sitze in weiteren Ausschüssen. Die Mitarbeit erwachsener Begleitpersonen, beispielsweise einer Jugendpflegerin oder eines Jugendpflegers, dienen der fachlichen Unterstützung und somit der Professionalität der Jugendvertretungen. Die Landesregierung unterstützt die Arbeit der kommunalen Jugendvertretungen und insbesondere den jährlichen Erfahrungsaustausch.

Die Jugendlichen kommen aus allen Teilen des Landes nach Lütjensee, z. B. aus den Städten Ahrensburg, Kellinghusen, Elmshorn, Norderstedt, Neumünster, Kiel, Wedel, Eutin, Halstenbek, Bad Oldesloe, Niebüll, Reinfeld und Heiligenhafen, aber auch kleineren Gemeinden wie Aukrug, Süderbrarup oder Norstedt in Nordfriesland.

Quelle: Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein vom 26.10.2018

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