Kinder- und Jugendarbeit / Sozialpolitik

OSZE-Konferenz gegen Antiziganismus im Auswärtigen Amt

Eine Mutter und ihre Tochter halten die rechte Hand in Stop-Pose nach vorne
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Im Rahmen des deutschen OSZE-Vorsitzes richtet das Auswärtige Amt am Dienstag, den 6. September, eine hochrangige Veranstaltung mit dem Titel "Confronting Anti-Gypsyism. The Role of Political Leaders in Countering Discrimination, Racism, Hate Crimes and Violence Against Roma and Sinti Communities" aus.

Die Konferenz wird von Europa-Staatsminister Michael Roth eröffnet und gemeinsam mit dem OSZE-Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte, dem Europarat und dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma durchgeführt. Weitere Redner sind ODIHR-Direktor Michael Link; der Generalsekretär des Europarats, Thorbjørn Jagland; der Vorsitzende des Zentralrats der Deutschen Sinti und Roma, Romani Rose; und Soraya Post, Europaabgeordnete und Vize-Präsidentin der Anti-Racism and Diversity Intergroup (ARDI) des Europäischen Parlaments.

Gegen Hassrede und Gewalt

Im Rahmen der Konferenz gegen Antiziganismus werden 100 internationale Teilnehmer über verstärkte Zusammenarbeit in der Bekämpfung von Hassrede und Gewalt gegen Roma und Sinti sowie über Strategien gegen gesellschaftliche Ausgrenzung beraten und konkrete Anregungen für die OSZE-Gremien formulieren.

Verbesserung der Situation vom Roma und Sinti 

Die 57 OSZE-Teilnehmerstaaten haben 2003 in einem Aktionsplan Maßnahmen für die Verbesserung der Situation der Roma und Sinti in der OSZE-Region vereinbart. Deutschland möchte diese Maßnahmen im Rahmen seines OSZE-Vorsitzes verstärken und hat die Bekämpfung von Diskriminierung und die Förderung von Toleranz zu einem Schwerpunkt seines Vorsitzes gemacht.

Quelle: Auswärtiges Amt vom 02.09.2016

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