Kinder- und Jugendarbeit / Europa

Öffentliche EU-Konsultation: Vermittlung von Werten an Jugendliche

Vier Jugendliche sitzen lächeln an einem Tisch mit Laptop und Unterlagen.
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Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit, Organisationen der Zivilgesellschaft, Behörden aber auch Jugendliche sind dazu aufgerufen, an der öffentlichen Konsultation der EU-Kommission zum Thema Vermittlung gemeinsamer Werte an junge Menschen teilzunehmen. Dabei geht es auch um die Rolle von formaler Bildung und non-formalem Lernen, um einen stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schaffen.

Mit dem Online-Fragebogen möchte die Europäische Kommission die öffentlichen Meinung zum Thema "Jungen Menschen gemeinsame Werte vermitteln" erfahren. Insbesondere geht es in diesem Zusammenhang um die Rolle von formaler Bildung und non-formalem Lernen bei der Schaffung eines stärkeren sozialen Zusammenhalts von Gesellschaften. Zur Teilnahme eingeladen sind alle Bürger/-innen sowie Organisationen. Von besonderem Interesse sind für die EU-Kommission, unter anderem, die Beiträge von Bildungsinstitutionen, Jugendorganisationen, Sozialpartnern aber auch Jugendlichen.

Beispielhafte Fragestellungen der Konsultation

  • Wie erfolgreich ist die allgemeine und berufliche Bildung bei der Vermittlung gemeinsamer Werte an junge Menschen und der Förderung der sozialen Inklusion? Was sind die größten Herausforderungen? Welche Ziele sollten in diesem Zusammenhang verfolgt werden?
  • Welches sind die wirksamsten politischen Konzepte, Instrumente und Methoden beim formalen und nicht formalen Lernen?
  • Wie kann die Zusammenarbeit auf EU-Ebene im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung von zusätzlichem Nutzen sein und die Mitgliedstaaten am wirksamsten dabei unterstützen, soziale Inklusion und gemeinsame Werte durch formales und nicht formales Lernen zu fördern?

Zentrales Referenzdokument auf europäischer Ebene

Die Ergebnisse der öffentlichen Konsultation werden zusammen mit weiteren Daten und Fakten in eine Empfehlung einfließen. Diese wird als zentrales Referenzdokument auf europäischer Ebene einen politischen Rahmen bilden und die EU-Mitgliedstaaten dabei unterstützen, Bildungsangebote so zu gestalten, dass sie gemeinsame Werte fördern und gleichzeitig präventiv gegen Extremismus vorgehen.

Beiträge können noch bis zum 11. August über den Online-Fragebogen eingereicht werden. Am Ende des Fragebogens besteht auch die Möglichkeit Positionspapiere einzureihen. Der Fragebogen liegt derzeit nur auf Englisch vor. Ab dem 22. Juni wird er auch in allen anderen EU-Amtssprachen verfügbar sein.

Weitere Informationen zur Konsultation finden sich auf der Internetseite der EU-Kommission: ec.europa.eu

Quelle: Europäische Kommission

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