Kinder- und Jugendarbeit / Kinder- und Jugendpolitik

NRW: Kommunale Konzepte zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen ausgezeichnet

Stifte, Farben, Leinwände und andere Malutensilien liegen auf einem Tisch
Bild: rawpixel.com

Sechs Kommunen in Nordrhein-Westfalen wurden für ihre Konzepte zur kulturellen Bildung ausgezeichnet, die Ämter, Künstler/-innen sowie Kultureinrichtungen und -initiativen vernetzen. Ziel des Wettbewerbs „Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung“ ist es, das Engagement kommunaler Akteure zu bündeln und Kindern künstlerische Erfahrungen ermöglichen.

Im Wettbewerb „Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung“ 2018 waren sechs Kommunen und kommunale Verbünde erfolgreich: Gelsenkirchen, Herne, Monheim und Neuss sowie die Städteregion Aachen und der Kreis Lippe wurden für ihre Konzepte zur Vernetzung von Ämtern, Künstlerinnen und Künstler sowie Kultureinrichtungen und Kulturinitiativen ausgezeichnet. Verbunden ist die Auszeichnung mit einer Förderung von jeweils 15.000 Euro durch das Land.

Interesse am kulturellen Leben wecken

Ziel ist es, das Engagement der kommunalen Akteure zu bündeln, um das Interesse von Kindern und Jugendlichen am kulturellen Leben zu wecken und ihnen künstlerische Erfahrungen zu ermöglichen. Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur- und Wissenschaft, hat die Preise an die erfolgreichen Kommunen im Tanzhaus NRW in Düsseldorf verliehen.

„Die Weiterentwicklung der kulturellen Bildung vor Ort ist ein wichtiges kulturpolitisches Ziel für unser Haus und die gesamte Landesregierung. Es geht darum, in einer Welt vermeintlich einfacher Antworten und Perspektiven die Möglichkeit zur Werteorientierung zu bieten. Hier leistet gerade die kulturelle Bildung einen wichtigen Beitrag", sagte Klaus Kaiser. „Vor diesem Hintergrund freue ich mich besonders, nun die Kommunen und kommunalen Zusammenschlüsse auszuzeichnen, die dafür 2018 überzeugende Konzepte vorgelegt haben.“

Kommunale Akteure nachhaltig einbinden und vernetzen

Weitere vier Kommunen – Dortmund, Hiddenhausen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen – waren bereits in früheren Wettbewerbsrunden erfolgreich. Ihre Konzepte wurden von der Jury nun erneut ausgewählt, die Städte erhalten eine auf drei Jahre angelegte Förderung, um die Arbeit fortzusetzen.

Ein erfolgreiches Gesamtkonzept setzt Strukturen voraus, die Kooperationen über Dezernate und Ämter hinweg erschließt und nachhaltig sichert sowie die anderen kommunalen Akteure einbindet. Trotz der Aufwändigen Erarbeitung dieser Konzepte haben insgesamt 75 Kommunen und kommunale Verbünde am Wettbewerb teilgenommen.

Quelle: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen vom 19.11.2018

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