Kinder- und Jugendarbeit / Europa

NRW: Französisch-deutsch-polnische Jugendbegegnung

Weimarer Dreieck
Bild: David Liuzzo, New European   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung CC BY 3.0

„1914 bis 2014 – Auftrag für ein friedliches Europa“ heißt das Thema der 14. Internationalen Jugendbegegnung im Regionalen Weimarer Dreieck vom 17. bis 24. August 2014. Das Land Nordrhein-Westfalen und seine Partnerregionen in Polen und Frankreich laden insgesamt 45 junge Erwachsene zur Teilnahme an der französisch-deutsch-polnischen Jugendbegegnung ein.

In diesem Jahr geht es nach Lens-Liévin in Frankreich. In der Region Nord-Pas de Calais beschäftigen sich die jungen Leute schwerpunktmäßig mit dem Ersten Weltkrieg, der Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts, und ihren Folgen für die Sicherung des Friedens in Europa. Jeweils 15 Jugendliche aus den Partnerregionen Schlesien (Polen), Nord-Pas de Calais (Frankreich) und Nordrhein-Westfalen besuchen historische Orte auf dem Weg der Erinnerungen und diskutieren mit Friedensaktivisten und Politikern. Der Jugendgipfel ist unter anderem eine gute Gelegenheit zur persönlichen Weiterbildung in der Zeit zwischen Schule und Studium. Die Teilnahme ist kostenlos.

Interessierte Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen im Alter zwischen 17 und 23 Jahren können sich ab sofort bewerben mit einer aussagefähigen E-Mail an das Internationale Bildungs-und Begegnungswerk in Dortmund e.V. (IBB Dortmund) ([email protected]). Die Startgebühr in Höhe von 100 Euro wird bei Teilnahme erstattet.

Nähere Informationen unter 0231-952096-0 und auf der Homepage www.ibb-d.de.

Über die Jugendgipfel im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks
Die Jugendgipfel im Rahmen des „Regionalen Weimarer Dreiecks“ werden seit 2001 jährlich ausgerichtet von den drei Partnerregionen. Die Begegnungen dienen der Vertiefung der Kontakte zwischen den jungen Menschen aus den drei ehemaligen Bergbauregionen. Das „Weimarer Dreieck“, aus dem der Jugendgipfel als ein geschätztes, nachhaltiges Ergebnis hervor gegangen ist, wurde 1991 von den Außenministern Frankreichs, Polens und Deutschlands gegründet, um die europäische Achse zu festigen.

Über das IBB Dortmund:

Grenzen überwinden – dieser Leitgedanke ist für das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Vision und Lösungsmodell, Ziel und Mittel seiner Arbeit. Weiterbildung und internationale Begegnungen sind seit 1986 die bewährten Markenzeichen des IBB in Dortmund. Das IBB ist zertifizierter Träger der Erwachsenenbildung und der politischen Bildung sowie anerkannter Träger der Jugendhilfe. 2011 erhielt das IBB den „einheitspreis 2011 – Bürgerpreis der Deutschen Einheit“ - von der Bundeszentrale für politische Bildung. Das IBB Dortmund betreibt zusammen mit belarussischen Partnern die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk.

Quelle: Internationales Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund vom 08.04.2014

Info-Pool