Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit

Neues Eckpunktepapier: „Den Einstieg in den Beruf erleichtern“

Ein Eckpunktepapier – erstellt von einer organisationsübergreifenden Autoren/-innengruppe – will einen fachlichen Beitrag aus der Jugendhilfe zur zukünftigen Ausgestaltung und Anwendung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) leisten.

Eckpunkte zur Anerkennung von non-formal und informell erworbenen Kompetenzen junger Menschen und ihre Einordnung in einen Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR)

Die Autoren/-innen des Papiers sind Rita Bergstein, Dr. Eberhard Funk, Dr. Birgit Marx, Andrea Pingel und Walter Würfel.

Die Herausgeber - JUGEND für Europa, Internationaler Bund, IN VIA, Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit, Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit und Deutscher Verein - sehen in dem vorliegenden Eckpunktepapier einen Beitrag zur
Diskussion um die Entwicklung des Deutschen Qualifikationsrahmens mit dem speziellen Fokus auf der Anerkennung non-formal und informell erworbener Kompetenzen junger Menschen im Übergang zwischen Schule und Beruf.
Ausgangspunkt der Überlegungen war und ist es, die Eingliederungschancen junger Menschen zu verbessern, die mit eher schlechten Voraussetzungen den Übergang in das Erwerbsleben bewältigen müssen. Dazu werden einfache, transparente und partizipative Verfahren der Anerkennung von Kompetenzen sowie Rahmenbedingungen benötigt, in denen diese Anerkennung auch praktische Folgen hat – beispielsweise, indem die Chancen auf einen Ausbildungsplatz für die Jugendlichen trotz fehlender formaler Qualifikation konkret verbessert werden.

Der vorliegende Vorschlag für ein entsprechendes Anerkennungsverfahren versteht sich nicht als umfassendes, abgeschlossenes Konzept, sondern als Anstoß in einem längeren Entwicklungsprozess von Anerkennungsverfahren für in non-formalen und informellen Kontexten erworbene Kompetenzen.

Das Eckpunktepapier finden sie hier.

Quelle: jugendpolitikineuropa.de

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