Kinder- und Jugendarbeit

Mit dem Jugendverband in die Ferien: NRWs Kinder und Jugendliche freuen sich auf tolle Sommerabenteuer

Das Schuljahr ist geschafft und die Ferien stehen vor der Tür. In den kommenden Wochen nutzen wieder Zehntausende Kinder und Jugendliche die vielseitigen Angebote der Jugendverbände, um in den Urlaub zu fahren und sich zu erholen. Ermöglicht werden die Reisen durch den enormen Einsatz junger Menschen, die ehrenamtlich als Betreuerinnen und Betreuer auf den Fahrten aktiv sind.

Ferienfreizeiten und Zeltlager sind seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Arbeit der Jugendverbände. Im vergangen Jahr nahmen rund 75.000 Kinder und Jugendliche an den knapp 2.000 Angeboten teil. Rund 13.700 Ehrenamtliche waren dabei im Einsatz. Auch in diesem Jahr laufen die Vorbereitungen seit Monaten auf Hochtouren.
 
Den Teilnehmenden bietet sich im Rahmen der Fahrten neben Spaß und Abwechslung die Gelegenheit, Neues kennen zu lernen und Unbekanntes auszuprobieren. Dabei werden wertvolle Erfahrungen, zum Beispiel durch die Nähe zur Natur und das Leben in einer Gruppe von Gleichaltrigen, gesammelt. „Ferienfreizeiten bedeuten eine Erweiterung der Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, denn sie ermöglichen Erlebnisse von Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und Solidarität“, fasst Hanno Krüger, stellvertretender Vorsitzender des Landesjugendrings NRW, die Besonderheiten der Angebote der Jugendverbände zusammen. „Kinder und Jugendliche stehen bei uns im Mittelpunkt des Geschehens. Das Zusammenleben in Gruppen ist die Basis für eine aktive, erlebnisorientierte und eigenverantwortliche Gestaltung der Freizeit. Diese Erfahrungen nehmen sie auch in andere Lebensbereiche mit.“
 
Viel Wert legen die Verbände auf die Qualifizierung ihrer Leiterinnen und Leiter, denn die Betreuung von Kindern und Jugendlichen auf Reisen setzt neben Organisationstalent und Teamgeist auch eine gute Kommunikations- und Reflexionsfähigkeit voraus. „Die Jugendverbände sichern die Qualität der pädagogischen Begleitung, indem sie ihre Betreuerinnen und Betreuer umfassend aus- und weiterbilden“, so Krüger.
 
Ein wichtiger Bestandteil dieser Qualifizierung ist die Jugendleiter/in-Card, kurz Juleica. Um diesen Ausweis zu erhalten, müssen ehrenamtlich Engagierte eine Juleica-Schulung und einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren. Die Schulungen, durch die Ehrenamtliche ihre sozialen und fachlichen Kompetenzen erweitern können, orientieren sich an den aktuellen Heraus- und Anforderungen der Kinder- und Jugendarbeit.

Quelle: PM LJR NRW vom 06.07.2012 

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