Kinder- und Jugendarbeit

Mecklenburg-Vorpommern: Wahlkampagne des Landesjugendrings will junge Wähler emotional erreichen

Das Wahlplakat der Kampagne "Zeichen setzen" vom Landesjugendring M-V

In weniger als einem Monat wird am 04. September in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Die Wahlkampagne des Landesjugendrings Mecklenburg-Vorpommern 2011 startet durch, vordergründig mit einem streitbaren Thema, das allerdings eine deutlich höherer Akzeptanz unter jungen Menschen aufweist als bei älteren: Tätowierungen.

Dabei bedient sich die Kampagne der Methode des Storytellings. Die Story: Ein junger Mann betritt am Wahlabend, noch vor 18 Uhr, ein Tattoo-Studio. Dabei macht er deutlich, die Wahl nicht wahrnehmen zu wollen. Er sucht sich ein fernöstliches Motiv für eine Oberarmtätowierung aus und staunt nicht schlecht, als… Den Rest gibt es bei YouTube.de, MV-Spion, Facebook und auf der Website des Landesjugendrings Mecklenburg-Vorpommern zu sehen und zu kommentieren.
 
„Unsere Wahlkampagne ‚Zeichen setzen – Besser auf Papier‘ vereinigt drei Elemente: die Website ‚www.zeichensetzen.inmv.de‘ stellt jungen Menschen und in Jugendarbeit und -hilfe Tätigen Material zur Verfügung, dass diese in eigenen Wahlprojekten einsetzen können. Das Video ist emotional und jugendlich, das wird fast ein Selbstläufer. Die Plakate sind auf das Video abgestimmt und sollen im öffentlichen Raum an die Wahl erinnern und auf sie aufmerksam machen. Unser Ziel ist dabei, junge Menschen zum Wählen zu aktivieren, auf eigene Mitwirkungsmöglichkeiten an der Demokratie hinweisen und dabei natürlich selber als Interessenvertreter der Kinder und Jugendlichen im Land nicht abseits zu stehen. Wahrgenommen werden soll die Jugendarbeit damit natürlich auch“, sagt Friedhelm Heibrock, Geschäftsführer des Landesjugendrings Mecklenburg-Vorpommern.
 
Realisiert wurden Video und Grafik der Kampagne vom renommierten Berliner Journalistenbüro „röhr:wenzel“. Im Video ist sogar die Synchronstimme von Bruce Willis (Manfred Lehmann) zu hören. Berührungsängste mit ehemals „Neuen Medien“ hat der Landesjugendring auch mit dieser Kampagne nicht. Genutzt werden Social Media wie Facebook und MV-Spion sowie Videoplattformen wie YouTube. „Langsam müssen wir auch in der digitalen Welt mehr zu Hause sein. Kinder und Jugendliche sind natürlich nicht ausschließlich online unterwegs, das wäre ja auch gar nicht gut, allerdings doch sehr viel selbstverständlicher als ältere. Dabei haben wir in der Jugendarbeit und Jugendhilfe immer noch Nachholebedarf. Da schadet es nicht, mit der Kampagne auch dort anzusetzen“, ergänzt Heibrock.

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie hier.

Pressemitteilung des Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern e. V. vom 09.08.2011

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