Kinder- und Jugendarbeit / Kinder- und Jugendpolitik

LJR Berlin fordert von Wahlsiegern mehr Unterstützung für Jugendarbeit

Der Landesjugendring Berlin fordert von den zukünftigen Koalitionspartnern, ihre Wahlversprechen umzusetzen und die Jugendarbeit im Land Berlin finanziell besser auszustatten.

Dazu gehöre, dass die gesetzliche Festlegung, 10% aller Jugendhilfeausgaben für die Arbeit in Jugendklubs und Jugendverbänden zur Verfügung zu stellen, endlich eingehalten werde. Darüber hinaus fordert der Landesjugendring, die Förderung an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes anzupassen. „Es kann nicht sein, dass, wie im Haushaltsentwurf des Senats vorgesehen, die Förderung der Kultureinrichtungen eine Anpassung der Gehälter an den Tarifvertrag vorsieht, im Jugendbereich aber nicht. Oder will der Senat damit deutlich machen, dass Theater und Opern wichtiger als Einrichtungen für Jugendliche sind?“, so Mark Medebach, Vorsitzender des Landesjugendring.
 
Der Landesjugendring stellt in seinem Forderungskatalog die Aussagen aus den Wahlprogrammen von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen zusammen und fordert deren Umsetzung in der kommenden Legislaturperiode. Dazu gehören Forderungen nach dem Erhalt des Freiwilligen Sozialen Jahres in Kooperationsprojekten zwischen Schulen und Jugendverbänden, die Unterstützung von Migrantenjugendorganisationen, die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre und ein Freistellungsgesetz für ehrenamtliches Engagement.

Quelle: Landesjugendring Berlin

Info-Pool