Kinder- und Jugendarbeit / Kinder- und Jugendpolitik

Landjugend erneuert das NEIN zu Rechtsextremismus

Die Hände von jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft liegen übereinander.
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Aufgrund des rechtsextremistischen Anschlags in Halle erneuert der BDL-Bundesvorstand das NEIN der Landjugend zu Rechtsextremismus und ruft dazu auf, „Solidarität mit unseren Mitmenschen zu zeigen – egal welcher Nation, Kultur oder Religion. Wir wollen ein friedliches und gemeinschaftliches Miteinander.“

Der Bund der Deutschen Landjugend e.V. (BDL) setzt sich für Menschenwürde und Toleranz, für gegenseitigen Respekt, Gleichberechtigung und ein friedvolles Miteinander ein. „Zu unserer Gesellschaft gehören verschiedene Kulturen und Religionen selbstverständlich dazu. Ungewohntes oder das Gefühl von Fremdheit sind für uns Türöffner, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir verurteilen Gewalt, Hass und Hetze“, so der BDL-Bundesvorstand.

Impulse für den Umgang mit Rechts

Das „NEIN zu Rechtsextremismus und Rassismus“ des größten Jugendverbandes im ländlichen Raum steht unabänderlich fest – so, wie es die BDL-Bundesmitgliederversammlung als Grundsatzposition vor elf Jahren beschlossen hat. Darauf aufbauend hat der BDL in seiner Arbeitshilfe „Schweigen heißt Zustimmung. Rechtsextremismus in ländlichen Regionen“ (2017) Handlungsempfehlungen im Umgang mit Rechtspopulismus und Rechtsextremismus sowie Länderexpertisen zusammengetragen. Gemeinsam mit dem Anfang 2019 erschienenen BDL-Mutmacher „Impulse für den Umgang mit Rechtspopulismus“ ist die Arbeitshilfe auch ein Statement.

Quelle: Bund der Deutschen Landjugend e.V. (BDL) vom 10.10.2019

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