Kinder- und Jugendarbeit

Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern unterstützt Online-Petition des Jugendmedienverbands Mecklenburg-Vorpommern (JMMV)

aus Papier ausgeschnittene Menschen, die sich an den Händen fassen
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Der Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern sieht die Kinder- und Jugendarbeit durch die flächendeckende Sparpolitik in ihrer Existenz bedroht und unterstützt die Online-Petition des Jugendmedienverbands Mecklenburg-Vorpommern (JMMV).

"Freie Träger der Jugendhilfe (Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, erzieherischer Kinder- und Jugendschutz) und insbesondere Jugendverbände sind durch die flächendeckende Sparpolitik in ihrer Existenz bedroht. Mindestens fragwürdig ist die Situation bei der Förderung der landesweit tätigen Jugendverbände zu nennen: viele Verträge für eine Zuwendung aus dem Landesjugendplan 5 (LJP-5) enthalten Fördersummen, denen eine nachvollziehbare Berechnungsgrundlage fehlt. Kürzungen wurden offenbar willkürlich vom zuständigen Landesamt für Gesundheit und Soziales entschieden. Erste Abschläge an die Verbände wurden erst nach Protest Ende Februar ausgezahlt. Eine kontinuierliche und auf Nachhaltigkeit ausgelegte Jugendverbandsarbeit ist unter solchen Bedingungen kaum möglich," heißt es in einer öffentlichen Petition im Internet zur prekären Lage der Kinder- und Jugendförderung im Land.

Der Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Online-Petition des Jugendmedienverbands Mecklenburg-Vorpommern (JMMV) und ruft alle Eltern und Fachleute der Kinder- und Jugendarbeit sowie alle Fachpolitiker und -politikerinnen dazu auf, sich aktiv durch die Signatur der Petition dafür einzusetzen, die Angebote der Kinder- und Jugendhilfe am eigenen Wohnort und im Land Mecklenburg-Vorpommern in ihrer Vielfalt bedarfsgerecht zu erhalten und auszubauen.

Fragen und Forderungen des Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern


Maßschneidern statt wegkürzen. - Jugendhilfe braucht ein Förderkonzept, das sich an realen Bedingungen und landesspezifischen Gegebenheiten orientiert und nicht ausschließlich an Pro-Kopf-Berechnungen. Jugendarbeit braucht solide Fördermodelle, Trägervielfalt und öffentliche Wertschätzung. Wie lebenswert kann das Land Mecklenburg-Vorpommern tatsächlich sein, wenn Gelder für Jugendarbeit und -hilfe weiter gekürzt werden und die notwendigen Standards nicht mehr aufrecht zu erhalten sind?

Ausführliche Hintergrundinformationen und den Link zur Online-Petition des Jugendmedienverbands MV gibt es hier auf den Seiten des Landesjugendrings Mecklenburg-Vorpommern.

Quelle: Infomail des Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern vom 04.04.2013

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