Kinder- und Jugendarbeit / Bildungspolitik

Kinder- und Jugendarbeit ist elementar wichtiger Bereich mit weiter wachsender Bedeutung

Schüler im Unterricht
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Mecklenburg-Vorpommerns Ministerin Stefanie Drese brachte am 26. April in ihrer Rede zur Eröffnung des Plenums der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit in Schabernack/Güstrow ihre Wertschätzung für die Arbeit aller im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit Tätigen zum Ausdruck.

"Die Kinder- und Jugendarbeit inklusive der Schulsozialarbeit ist ein elementar wichtiger Bereich mit weiter wachsender Bedeutung angesichts künftiger Herausforderungen", sagte die Ministerin. Die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit spielen nach Ansicht von Drese für Heranwachsende eine wesentliche Rolle innerhalb ihrer Freizeitgestaltung. Fast alle würden diese Angebote im Laufe ihrer Kindheit und Jugend kennenlernen, etwa in Jugendzentren, Freizeitheimen und Jugendclubs oder auch in Sportvereinen oder Jugendverbänden.

Heranwachsende fördern und unterstützen

"Unser gemeinsames Ziel ist es, dass die Kinder- und Jugendarbeit alle Heranwachsenden nachhaltig fördert und unterstützt. Ich sage Ihnen hiermit zu, dass ich Sie dabei unterstütze und mich in der Landesregierung für die Belange der Kinder- und Jugendarbeit stark mache", betonte Ministerin Drese.

So hält Drese eine Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendfördergesetzes MV für unabdingbar. Daher sei seitens des Sozialministeriums geplant, das Kinder- und Jugendfördergesetz und somit auch den Landesjugendplan mit seinen Richtlinien auf den Prüfstand zu stellen. "Erste Schritte sind auf diesem Weg bereits erfolgt. Weitere werden folgen", so Drese.

Ministerin Drese wies darauf hin, dass das Land die Landkreise und kreisfreien Städte bei der Umsetzung deren kommunalen Verantwortung für die Jugendarbeit durch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt. "Die finanzielle Beteiligung des Landes ist in der aktuellen ESF-Förderperiode bis 2020 gesichert und in der Koalitionsvereinbarung festgeschrieben", so Drese.

Darüber hinaus misst die Landesregierung nach Aussage der Ministerin der Schulsozialarbeit als ein spezielles Handlungsfeld der Jugendsozialarbeit ein besonderes Interesse bei. Drese: "Auch die Förderung der Schulsozialarbeit wurde in der Koalitionsvereinbarung festgeschrieben und ihr wird darüber hinaus oberste Priorität eingeräumt."

Quelle: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern vom 26.04.2017

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