Kinder- und Jugendarbeit

kicken&lesen gewinnt beim Bundeswettbewerb "Ideen für die Bildungspolitik"

Das Projekt kicken&lesen der Baden-Württemberg Stiftung und des VfB Stuttgart ist Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs „Ideen für die Bildungsrepublik“. Es wurde aus über 1.300 Bewerbungen im Rahmen der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgewählt und als beispielhaftes Projekt für mehr Bildungsgerechtigkeit ausgezeichnet.

Dass Ball und Buch ein gutes Team bilden können und Jungs keine Lesemuffel sind, zeigt das Projekt kicken&lesen der Baden-Württemberg Stiftung und des VfB Stuttgart. Seit vier Jahren werden landesweit Jungen aus lesefernen Familien oder aus Familien mit Migrationshintergrund im Bereich des Lesens und der Sprachkompetenz gefördert. Durch die Unterstützung lokaler Partner und innovativer Angebote, konnten bisher über 700 Jungen von dem Projekt profitieren und ihre Lesemotivation ausgerechnet durch die Liebe zum Fußball erhöhen.  

Jetzt wurde das Projekt von der Initiative Deutschland – Land der Ideen im Rahmen des Wettbewerbs „Ideen für die Bildungsrepublik“ als eine herausragende Bildungsidee auszeichnet. Der in diesem Jahr erstmals ausgeschriebene bundesweite Wettbewerb würdigt beispielhafte Projekte, die sich in besonderer Weise für mehr Bildungsgerechtigkeit bei Kindern und Jugendlichen einsetzen. Aus über 1.300 Bewerbungen wählte eine Jury kicken&lesen zusammen mit 51 anderen Projekten aus. Schirmherrin Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan lobte die Preisträger: „Die ausgewählten Projekte haben Vorbildcharakter. Sie zeigen: Das Thema Bildung bewegt nicht nur den Staat und die Schulen, sondern die ganze Gesellschaft.“

Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung freut sich über die Auszeichnung: „Lesen ist bei vielen Jungen nicht gerade beliebt. Wer aber nicht oder schlecht lesen kann, hat geringere Chancen im Bildungssystem. Mit kicken&lesen wollen wir Bildung für diejenigen zugänglich machen, die bisher etwas im Abseits standen. Die Auszeichnung nehmen wir gerne zum Anlass, um uns hier weiter zu engagieren“.

Auch für den VfB Stuttgart, der das Projekt von Beginn an unterstützt, ist der Preis eine Ehre. „Das Projekt zeigt, wie ein Verein seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden kann. Wir freuen uns, dass wir mit dem Fußball eine Brücke zur Bildung schlagen können, um Kindern frühzeitig Perspektiven zu bieten. Dass unsere Arbeit nun diese Anerkennung findet, freut uns sehr“, so Erwin Staudt, Präsident des VfB Stuttgart.

Quelle: Baden-Württemberg Stiftung

Info-Pool