Kinder- und Jugendarbeit

#JUKON12 - Junge Menschen sollen stärker Impulsgeber für die Landespolitik in NRW sein

Eine Gruppe von Figuren mit einem Redner in der Mitte
Bild: © Michael Brown - Fotolia.com

Wie stellen sich Jugendliche eigentlich ihre Zukunft vor – wie wollen sie leben, lernen, arbeiten? Das sind die spannenden Fragen, die die Landesregierung mit Jugendlichen aus ganz Nordrhein-Westfalen im Rahmen von #JUKON12 gemeinsam diskutieren will.

Mit einem Live-Interview am 29. Juni 2012 hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft auf der neuen Online-Plattform www.nrw.de/jukon12 den Startschuss für die Online-Community #JUKON12 gegeben. Unter dem Motto „Generation Zukunft. Zukunft NRW“ können junge Menschen zwischen 16 und 23 Jahren dort online wichtige Zukunftsfragen für unser Land untereinander und im Dialog mit Ministerinnen und Ministern diskutieren.

Bereits über 1.500 Beiträge zu mehr als 160 Themen

Die Community der #JUKON12 ist noch keine drei Wochen alt und schon sind über 1.500 Beiträge zu mehr als 160 Themen eingegangen. Zu den Themen allein der vergangenen Woche gehörten unter anderem die Diskussion über einen Mindestlohn, den Numerus Clausus oder über das Urheberrecht beziehungsweise die Frage, ob das Internet kontrolliert werden darf. Spannend ist auch die Diskussion über die Zukunft des Religionsunterrichts oder über die Frage „Solidarität oder Einzelkämpfertum? Was zählt in unserer Gesellschaft?“

Der Name #JUKON12 steht aber nicht nur für die Diskussionsplattform im Internet, sondern ist gleichzeitig auch die Jugendkonferenz der NRW-Landesregierung. Die gehört zum IdeenPark 2012, dem Gipfeltreffen für Technik und Bildung, der von ThyssenKrupp organisiert wird und im August nach Essen kommt. Die Jugendkonferenz findet am 21. August 2012 im Rahmen dieses Ideenparks in der Messe Essen statt. 300 junge Menschen diskutieren zusammen mit der Landesregierung darüber, wie wir in 50 Jahren leben wollen, wie wir in Zukunft arbeiten werden, ob Schule neu erfunden werden muss oder wie wir unseren Energiehunger stillen.

Die Teilnehmer sind engagierte und interessierte Jugendliche aus mehr als 110 Städten in Nordrhein-Westfalen, die von verschiedenen Organisationen in NRW benannt worden sind. Dazu gehören zum Beispiel Jugend forscht, die Malteser Jugend, der Landesjugendring, der Landesportbund, die Diakonie, die BUNDjugend oder UniAktiv.

Bildung, Forschung und Wirtschaft stehen zur Diskussion

#JUKON12 selbst hat drei Themenschwerpunkte: Zukunft Bildung. Zukunft Forschung. Zukunft Wirtschaft. Bei den Diskussionen mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und mit Ministerinnen und Ministern geht es um diese Fragen:

  •     Schule der Zukunft – leistungsstark, vielfältig, gerecht: Wie und was sollen wir für die Zukunft lernen?
  •     Gleiche Chancen für alle: Vision, Illusion oder lösbare Aufgabe?
  •     Die Arbeitswelt von morgen: Wie wollen und wie werden wir in Zukunft arbeiten?
  •     Wissen schafft Chancen: Wie kann Forschung helfen, eine lebenswerte Zukunft zu gestalten?
  •     Besser alt werden: Wie willst Du in 50 Jahren leben?
  •     Unsere Energie der Zukunft: Wie decken wir unseren Energiebedarf?
  •     Freiheit und Eigentum im Internet: Alles gratis und zwar für alle – geht das?

Die Anregungen und Ideen der #JUKON12 – Online-Community fließen in die Jugendkonferenz der Landesregierung am 21. August 2012 in Essen ein.

Hintergrund: Zum IdeenPark 2012

Der IdeenPark verwandelt die Messe Essen und den Grugapark vom 11. bis 23. August 2012 in eine kreative Stadtlandschaft. Auf 60. 000 Quadratmetern in der Messe Essen und im Grugapark geht es um die Faszination Technik – für die ganze Familie und bei freiem Eintritt an allen Tagen. Viele phantasievolle Quartiere sind geplant, spannende Exponate laden die Besucher auf eine faszinierende und außergewöhnliche Entdeckungsreise durch die Welt der Ideen ein. Der IdeenPark will Menschen für Technik und Innovation begeistern, technische Kreativität fördern und die Bedeutung technischer Neuerungen für die Zukunft erlebbar machen.

Thematisch orientieren sich die Bereiche an den großen, globalen Herausforderungen der Zukunft: Ressourcenverknappung, Klimawandel und Urbanisierung. Der IdeenPark zeigt, welche Lösungen Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft im Zeichen weltweiter Megatrends entwickeln.

Etwa eine halbe Millionen Menschen besuchten insgesamt die IdeenParks in Gelsenkirchen 2004, in Hannover 2006 und in Stuttgart 2008. Für 2012 rechnet der ThyssenKrupp Konzern, der den IdeenPark mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und mehr als 150 Partnern aus Forschung und Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft veranstaltet, mit mehreren Hunderttausend Besuchern.

Link zur Online-Plattform #Jukon12: http://www.nrw.de/jukon12/

Quelle: Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen vom 16.07.2012

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