Kinder- und Jugendarbeit / Demokratie

Jugendwettbewerb „[email protected]“ gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ausgelobt

Eine Gruppe von fünf Schülerinnen und Schüler sitzen an einem Tisch und diskutieren lebhaft
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Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar hat die Konrad-Adenauer-Stiftung zum 11. Mal den Jugendwettbewerb „[email protected]“ ausgeschrieben. Jugendliche zwischen 16 und 22 Jahren sind dazu aufgerufen, sich mit dem Holocaust, der NS-Diktatur und/oder heutigen Formen von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus auseinanderzusetzen.

Im Rahmen eines Jugendpolitiktages hat die Konrad-Adenauer-Stiftung zum 11. Mal den bundesweiten Jugendwettbewerb „[email protected]“ gestartet. Die Stiftung ruft Jugendliche im Alter zwischen 16 und 22 Jahren dazu auf, sich mit der NS-Diktatur und dem Holocaust, aber auch aktuellen Fragen zu Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen.

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und Schirmherr des Wettbewerbs, Prof. Dr. Norbert Lammert, erklärte dazu: „Geschichte vergeht nicht, sondern ist die Voraussetzung der Gegenwart; der Umgang mit ihr prägt die Zukunft jeder Gesellschaft. Das gilt insbesondere auch für unsere Geschichte. Je weiter aber der Holocaust in die Vergangenheit rückt, je weniger Zeitzeugen leben und je mehr Menschen in unserer Gesellschaft leben, die andere kulturelle Wurzeln und eine andere Sozialisation haben, desto wichtiger wird es, das Bewusstsein für die besondere geschichtliche Verantwortung Deutschlands wachzuhalten. Das ist nicht nur eine Aufgabe des Staates, sondern seiner Bürgerinnen und Bürger, letztlich von jedem Einzelnen.“

Die Teilnehmer/-innen sollen Beiträge in Form von innovativ gestalteten Webseiten anfertigen; diese können bis zum 31. Oktober 2020 eingereicht werden. Neben der Erinnerung an die Millionen Opfer des Holocaust soll das Nachdenken über die daraus entstehende Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft stehen. Die Gewinner werden im Rahmen einer großen Preisverleihung im Januar 2021 in Berlin ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es auf der Webseite www.denktag.de.

Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung vom 22.01.2020

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