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Europa / Kinder- und Jugendarbeit

Internationaler Kongress in Hattingen: 45 Jugendeinrichtungen für europäische Verständigung

Bild: IBB e.V. / Rolf van Raden Gemeinsam planen, gemeinsam arbeiten: Mit Hilfe von Simultanübersetzung in die Sprachen deutsch, englisch und russisch haben die VertreterInnen von 45 europäischen Jugendorganisationen miteinander diskutiert.

Von Spanien bis Russland und von Finnland bis in die Türkei: Vertreter/-innen von 45 Jugendeinrichtungen aus 17 europäischen Ländern trafen sich in Hattingen, um ein neues, größeres Netzwerk der internationalen Jugendzusammenarbeit aufzubauen.

Vom 26. bis 30. März haben sich in Hattingen Vertreter/-innen von 45 Jugendeinrichtungen aus 17 europäischen Ländern getroffen. Ihr gemeinsames Ziel: Mit internationalen Jugendworkcamps nachhaltige Projekte verwirklichen und an einem zivilgesellschaftlichen Europa bauen. Albert Klein-Reinhardt, Referent für europäische und internationale Jugendpolitik im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat die Aktiven begrüßt.
 
In den kommenden drei Jahren werden die Projektpartner in den 17 Ländern insgesamt 45 internationale Workcamps durchführen. Auf dem Kongress in Hattingen haben sie sich vernetzt, um die ersten 15 Jugendbegegnungen zu planen. Sie sollen bereits in diesem Jahr in Dänemark, Deutschland, Italien, der Türkei und in Ungarn stattfinden.
 
"Die Jugendorganisationen haben sich einiges vorgenommen", sagte der Vorsitzende des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. Matthias C. Tümpel. "Sie wollen gemeinsam Jugendhäuser renovieren, mit Flüchtlingen arbeiten und ökologische Projekte umsetzen. Eine Partnerschaft baut sogar über drei Jahre hinweg ein Schiff, das anschließend von der Partnerorganisation in der Ukraine zur Jugendarbeit genutzt werden kann. Diese tollen Projekte zeigen, wie wir uns Europa vorstellen. Sie machen mir auch ganz persönlich Mut in einer Zeit, in der es wieder Krieg in Europa gibt, und in der manche die europäische Idee in Frage stellen.", so Tümpel weiter.

Zwei Förderprogramme

Möglich machen das die Förderprogramme ewoca³(+) – for everyone! und ewoca³. Durch ewoca³ werden Jugendeinrichtungen aus NRW gemeinsam mit ihren europäischen Partnerorganisationen unterstützt. Das neue Programm ewoca³(+) ermöglicht jetzt erstmals auch Jugendeinrichtungen aus Brandenburg, Schleswig-Holstein und Thüringen, Teil des Netzwerks zu werden. Die Projektpartner von ewoca³(+) entwickeln das Konzept für ihre konkreten Bedürfnisse weiter und setzen in den kommenden drei Jahren eigene innvoative Workcamp-Ideen um.

Weitere Informationen:

Quelle: Internationales Bildungs-­ und Begegnungswerk e.V. (IBB) vom 07.04.2015.

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