Projekt VISION:INCLUSiON

Inklusion in der Internationalen Jugendarbeit stärken

Zwei Mädchen liegen in einer Hängematte

Im Projekt VISION:INCLUSiON sind Leitfäden und Fortbildungsmodule für mehr Inklusion in der Internationalen Jugendarbeit entstanden. Jetzt fand die Abschlussveranstaltung statt, die Caren Marks mit einer Rede eröffnete.

Wie gelingt inklusive Internationale Jugendarbeit? Wie können Jugendliche mit Behinderung ganz selbstverständlich an den Angeboten Internationaler Jugendarbeit teilhaben? Antworten auf diese und weitere Fragen zum Thema Inklusion zu finden - darauf zielte das Projekt VISION:INCLUSiON, zu dem am 5. Mai die Abschlussveranstaltung stattfand.

Online tauschten sich dabei Betroffene, Fachkräfte der Jugendarbeit sowie Vertretende von Betroffenenverbänden aus Deutschland und dem Ausland darüber aus, wie Jugendliche mit Behinderung selbstverständlich an Angeboten der internationalen Jugendarbeit teilhaben können. Außerdem wurden Ergebnisse und Produkte des 2015 gestarteten Projekts VISION:INCLUSiON vorgestellt.

Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesjugendministerin, eröffnete die digitale Veranstaltung mit einer Rede:

„Es ist wichtig, die Inklusions-Anforderungen aus der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen auch in der Internationalen Jugendarbeit umzusetzen. Die Träger des internationalen Jugendaustauschs und dort tätige Fachkräfte haben bei der Inklusion eine große Verantwortung. Ich freue mich daher, dass wir im Rahmen des Projekts VISISON:INCLUSiON national, wie international und vor allem in Zusammenarbeit mit Betroffenen zentrale Impulse für die Umsetzung inklusiver Angebote in der Internationalen Jugendarbeit setzen konnten."

Inklusion nachhaltig fördern

In dem Projekt VISION:INCLUSiON entstand zum Beispiel ein neues interaktives Online-Handbuch, das unter anderem konkrete Hilfestellungen mit Übungen, Videos, Checklisten und mehr enthält. Gemeinsam mit Betroffenen aus dem In- und Ausland entwickelten die Projektverantwortlichen einfach nutzbare Leitlinien und Qualifizierungsmodule, die auf Deutsch, Englisch und in Einfacher Sprache zur Verfügung gestellt werden. Sie sollen in der Praxis den Weg zu inklusiven Angeboten nachhaltig erleichtern. Die dabei umgesetzte Zusammenarbeit mit betroffenen Jugendlichen und Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Beeinträchtigungen mit nationalen und internationalen Fachleuten ist bislang einzigartig in der Internationalen Jugendarbeit.

VISION:INCLUSiON ist ein Projekt der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (IJAB) und wird vom Bundesjugendministerium gefördert.

Weitere Information

Die neuen Handreichungen und Publikationen zum Projekt können über den Bestellservice von IJAB bezogen werden.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 05.05.2021

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