Kinder- und Jugendarbeit / Digitalisierung und Medien

„Ich kann was!“-Initiative fördert 82 Projekte mit dem Schwerpunkt digitale Kompetenz

Jugendliche springen zusammen
Bild: sarangib / pixabay.com

Aus über 400 Anträgen für die neunte „Ich kann was!“-Ausschreibung der Deutschen Telekom Stiftung wurden 82 Projekte ausgewählt: Die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit konnten sich mit Konzepten zum Schwerpunktthema „Schlüsselkompetenzen für die digitale Welt“ bewerben.

Die Jury hat entschieden: Die „Ich kann was!“-Initiative wird in diesem Jahr bundesweit 82 Projekte der Kinder- und Jugendarbeit unterstützen, die die Vermittlung medialer und digitaler Kompetenzen in den Mittelpunkt stellen.

Unter dem Motto „Schlüsselkompetenzen für die digitale Welt“ hatten sich über 400 Einrichtungen mit ihren Konzepten um eine Förderung durch die Deutsche Telekom Stiftung beworben. Eine Jury aus acht Expertinnen und Experten unter der Leitung von Norbert Hocke (ehemaliges Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) hat die Einsendungen begutachtet und bewertet. Insgesamt erhalten die nun ausgewählten Häuser knapp 600.000 Euro.

Auflistung der ausgewählten Projekte 2017

Potential der digitalen Medien für kreative Bildungsprozesse

„Es freut uns, wie viele ambitionierte Projektanträge zu unserem Schwerpunktthema eingegangen sind“, sagt Professor Dr. Wolfgang Schuster, Vorsitzender der Deutsche Telekom Stiftung. „Die große methodische Vielfalt der Einreichungen zeigt zum einen, wie engagiert die Kinder- und Jugendarbeit sich an den Bedürfnissen der jungen Menschen ausrichtet. Zum anderen wird abermals deutlich, was digitale Medien in der Pädagogik möglich machen und wie sie kreative Bildungsprozesse anregen können.“

Niedrigschwellig und handlungsorientiert konzipierte Projekte

Die ausgewählten Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit werden den neuen Schwerpunkt der Initiative „Schlüsselkompetenzen für die digitale Welt“ auf ganz unterschiedliche Art umsetzen: Sie filmen und fotografieren und setzen sich zum Beispiel mit digitaler Bildbearbeitung auseinander, komponieren Songs und bearbeiten diese im eigenen Tonstudio, tüfteln und experimentieren in digitalen Werkstätten, programmieren Roboter oder entwickeln einfache Computerspiele. Auch wenn die Ansätze vielfältig sind, haben alle Konzepte doch vergleichbare Rahmenbedingungen: Die Projekte sind niedrigschwellig und handlungsorientiert konzipiert. Sie vermitteln Alltagskompetenzen und digitale Fertigkeiten und stärken zugleich Selbstbewusstsein und soziale Fähigkeiten.

Weitere Informationen zur Initiative "Ich kann was!"

Quelle: Deutsche Telekom Stiftung vom 14.09.2017

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