Kinder- und Jugendarbeit

Haupt- und Ehrenamtliche der dsj zeigen Courage gegen Rechtsextremismus im Sport

Bei der gemeinsamen Fachtagung „Sport mit Courage der Deutschen Sportjugend (dsj) und des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT) “ am 6. Dezember in Frankfurt am Main waren mehr als 50 haupt- und ehrenamtlich im Sport Engagierte, u.a. aus den Sportarten Schwimmen, Squash, Rugby, Fußball und Bergsport; Vertreterinnen und Vertreter der Sportjugenden und der Landessportbünde; der Polizei sowie einiger zivilgesellschaftlicher Initiativen vertreten.

Martin Schönwandt, Geschäftsführer der Deutschen Sportjugend, richtete sein Grußwort an die Tagungsteilnehmenden und wünschte eine erfolgreiche Veranstaltung. Für das Bündnis für Demokratie und Toleranz übernahm Josephine Steffen, Themenbereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit und Toleranz, die Begrüßung.

Gerd Bücker , Sportjugend Niedersachsen, der den dsj-Vorstand im Themenfeld Rechtsextremismus bereits seit einigen Jahren berät, zeigte in einem Input-Referat die Entwicklung der Erscheinungsformen von Rechtsextremismus auf sowie den aktuellen Sachstand im organisierten Sport.

Anschließend erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Wissen in zwei Workshop-Phasen aus zu bauen und zu vertiefen. Folgende Workshops standen Ihnen dabei zur Auswahl:
Workshop 1: Rechtsextremismus im Sport – Grundlagen: Codes, Symbole, Musik/
Referent: Ronny Blaschke (Journalist und Autor, Berlin).
Workshop 2: Engagement gegen Rechtsextremismus im Sport – Erfahrungen aus der Praxis / Referentin: Angelika Ribler (Sportjugend Hessen, Frankfurt).
Workshop 3: Fundraising – Ehrenamtliche Arbeit stärken durch Förderung und Eigeninitiative / Referenten: Dr. Harald Seehausen (FAIF – Frankfurter Agentur für Innovation und Forschung) und Kolja Müller (SG Bornheim 1945 e.V. Grün-Weiss, Frankfurt).
Workshop 4: Interkulturelle Öffnung und Netzwerkarbeit / Referent: Ansgar Drücker (Geschäftsführer des IDA e.V., Düsseldorf).

Bestandteil der Fachtagung war es ebenfalls, Vorüberlegungen für die geplante Regionaltour im Jahr 2012 anzustellen. Hierzu gaben die Teilnehmenden wichtige und interessante Hinwiese zu möglichen Themenschwerpunkten, die bei der Organisation der Regionaltour Berücksichtigung finden werden. Ziel der Regionaltour ist es, den Sportvereinen vor Ort Tipps und Hilfestellungen zum Umgang mit Rechtsextremismus und Rassismus im Sport zu geben.
Ingo Weiss, der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, war beeindruckt von der Präsentation der Workshop-Ergebnisse und führte abschließend an: „Der Umgang mit Rechtsextremismus im Sport ist ein Thema der Deutschen Sportjugend und wird es auch weiterhin sein. Ich wünsche allen, die sich in diesem schwierigen Themenfeld engagieren, die hierzu nötige Courage.“

Weitere Infos: www.dsj.de

Quelle: dsj-Newsletter

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