Kinder- und Jugendarbeit / Digitalisierung und Medien

"Gewalt und Rassismus – ohne uns!" - Filmprojekte gegen Extremismus

Junge Frau mit Videokamera
Bild: Margarit Ralev   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 3.0

Das medienpädagogisches Spielfilmprojekt gegen Extremismus und für Demokratie in Hessen und Thüringen wurde gestartet. Schulen und Jugendgruppen können sich bis zum 27. Februar bewerben.

Gemeinsam einstehen – gegen Extremismus und für Demokratie! Hierzu leistet auch das jetzt gestartete Spielfilmprojekt "Gewalt und Rassismus – ohne uns!" einen Beitrag. Mit dem Modellprojekt möchten die Projektpartner Schülern der Jahrgangsstufen 8 und 9 sowie Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14-20 Jahren nicht nur Medienkompetenz, sondern auch Sozialkompetenz vermitteln und damit zur Sensibilisierung gegenüber extremistischer, politischer und fundamental religiöser Propaganda beitragen. Eigene Alltagserfahrungen zu Gewalt und Extremismus und selbst erlebte Geschichten zum Thema sind Basis für die Drehbücher. Am Ende jedes einzelnen Projektes steht ein dramaturgisch ausgearbeiteter (Kurz-)Spielfilm, der im Rahmen eines Filmfestivals der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Schulen und Gruppen der außerschulischen Jugendarbeit, die Interesse an der Medienarbeit haben und sich mit ihren Erfahrungen zu diesem Thema auseinandersetzen wollen, können sich ab sofort um die Projektteilnahme bewerben.

Religiös faschistische und fanatische (rechts-)extremistische Gruppierungen nutzen gerade auch die Medien, um mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kontakt zu kommen. Um so wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche zu einem reflektierten und sozial verantwortlichen Umgang mit den Medien zu befähigen und ihnen Handlungskompetenzen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus an die Hand zu geben.

Realisiert wird das Projekt in Hessen und Thüringen gemeinsam von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ), der Medienwerkstatt der Universität Kassel, der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM), der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen).

Weitere Informationen und Ausschreibungsunterlagen unter www.lpr-hessen.de oder direkt in der Ausschreibung zum Projekt (PDF-Datei).

Kontakt bei Rückfragen:
Annette Schriefers (LPR Hessen), Telefon: 0561-93586-12 (Presse)
Dr. Reinhard Nolle (Uni Kassel), Telefon: 0160-97861627 (Projektleiter)

Quelle: Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien vom 19.01.2015

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