Kinder- und Jugendarbeit / Digitalisierung und Medien

GestaltBar: Einblicke in die Welt der Digitalisierung und in technische Berufsbilder

Symbole von Datenströmen und Computertechnik auf blauem Hintergrund
Bild: rawpixel.com

Die Telekom-Stiftung erweitert ihr Technik-Projekt „GestaltBar – die digitale Werkstatt“ für Kinder und Jugendliche aus benachteiligtem Umfeld in Berlin. 10 weiteren Berliner Schulen bieten Jugendlichen Einblicke in die Welt der Digitalisierung und in technische Berufsbilder. Hierbei geht es darum, ihnen einen konstruktiven und kreativen Umgang mit digitalen Technologien näherzubringen und eine Berufsorientierung zu geben.

Um ihre Lebenswelt aktiv gestalten zu können und Chancen auf einen zukunftsfähigen Beruf zu haben, müssen Jugendliche lernen, digitale Werkzeuge kompetent und kreativ zu nutzen. Hier unterstützt die Deutsche Telekom Stiftung Schülerinnen und Schüler im Hauptschulbildungsgang mit dem Projekt „GestaltBar – die digitale Werkstatt“.

Bei diesem Projekt der Deutsche Telekom Stiftung kooperieren Hauptschulen beziehungsweise Integrierte Sekundarschulen mit Einrichtungen der Jugendhilfe und lokalen Bildungsträgern. Dank der Unterstützung der Beisheim Stiftung gehen nun pünktlich zum Schuljahresbeginn 2019/2020 zehn weitere GestaltBars in Berliner Schulen an den Start. Die Stiftung unterstützt mit 150.000 Euro das Projekt der Telekom-Stiftung, das vor Ort in Berlin vom JFF – Jugend Film Fernsehen e.V. koordiniert wird.

Berufsorientierung plus Vermittlung von digitalen Kompetenzen

„In der GestaltBar lernen die Jugendlichen nicht nur kreativ, sondern auch eigenverantwortlich und kritisch mit digitalen Technologien umzugehen“, erläutert Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Telekom-Stiftung. „Ziel ist es, so ihre Teilhabechancen in der digitalen Welt zu erhöhen – insbesondere mit Blick auf ihre beruflichen Perspektiven.“

„Das Projekt GestaltBar verbindet innovativ die klassische Berufsorientierung mit der Vermittlung von digitalen Kompetenzen. Insofern ergänzt der Ansatz perfekt die Projektarbeit der Beisheim Stiftung“, sagt Annette Heuser, Geschäftsführerin der Beisheim Stiftung.

Arbeitsgruppen im Ganztag

Die GestaltBars richten sich an Schüler der Klassen 7 und 8 und werden als AG im Ganztag angeboten. Die Kursteilnehmer lernen unter anderem, kleinere Roboter selbst zu bauen und sie über Computer zu steuern. Auch die Programmierung und Entwicklung einfacher Apps stehen auf dem Programm. Nachdem bereits GestaltBars in der Jean-Piaget-Schule (2018 – 2020), der Jean-Krämer-Schule (2017 – 2019), der Schule Efeuweg / Campus Efeuweg (2018 – 2020) sowie der Schule an der Jungfernheide (2018 – 2020) etabliert wurden, profitieren nun diese zehn weiteren Berliner Schulen von der Kooperation:

  • Alfred-Nobel-Schule
  • Fritz-Kühn-Schule
  • Gustave-Eiffel-Schule
  • Hagenbeck-Schule
  • Hemingway-Schule
  • Julius-Leber-Schule
  • Konrad-Wachsmann-Schule
  • Schule am Rathaus
  • Temple-Grandin-Schule
  • Willy-Brandt-Teamschule

Projekt GestaltBar

2018 hat die Telekom-Stiftung das Projekt ins Leben gerufen und gemeinsam mit Partnern aus der Jugendhilfe und weiteren außerschulischen Einrichtungen sowie Unternehmen und Handwerkskammern 14 GestaltBars neu eingerichtet. Aktuell gibt es bundesweit insgesamt 26 dieser digitalen Werkstätten; weitere GestaltBars sind geplant.

Weitere Informationen sind der Publikation „Digitale Kompetenzen in der Jugendarbeit“ (PDF, 1,7 MB) zu entnehmen.

Quelle: Deutsche Telekom Stiftung vom 25.09.2019

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