Kinder- und Jugendarbeit / Europa

„Gelebte Vielfalt“: Bewerbungsstart zum Internationalen Jugendgipfel in Duisburg

Fünf junge Erwachsene umarmen sich und lachen in die Kamera
Bild: © Lev Dolgachov - Fotolia.com

Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen im Alter von 17 bis 23 Jahren können sich zum 18. Internationalen Jugendgipfel in Dusiburg bewerben. Insgesamt 45 junge Leute aus Frankreich, Polen und Deutschland werden eine Woche mit Diskussionen, Workshops und Exkursionen zusammen verbringen.

Der allerletzte Schultag rückt unaufhaltsam näher für die mehr als 80.000 angehenden Abiturient(inn)en in Nordrhein-Westfalen. Am 12. April 2019 ist für sie Schluss mit Schule! Dann beginnt für viele die stressige Abi-Phase. Andere müssen noch durchhalten und beginnen nach den Sommerferien vielleicht eine Ausbildung. Ganz gleich, wie es weitergeht. Auf alle wartet eine einzigartige Gelegenheit: 15 Jugendliche und junge Erwachsene dürfen mit etwas Glück auf Einladung der nordrhein-westfälischen Landesregierung am 18. Internationalen Jugendgipfel im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks in Duisburg teilnehmen. Interessierte sollten sich jetzt bewerben.

Französisch-deutsch-polnische Jugendbegegnung

„Gelebte Vielfalt – Engagement für sozialen Zusammenhalt“ lautet das Thema vom 18. bis 24. August 2019. Nordrhein-Westfalen ist in diesem Jahr Gastgeber der französisch-deutsch-polnischen Jugendbegegnung. Insgesamt 45 junge Leute aus Schlesien, Hauts-de-France und Nordrhein-Westfalen verbringen eine abwechslungsreich gestaltete Woche mit Diskussionen, Workshops und Exkursionen miteinander. Arbeitssprache ist Englisch. Zum Abschluss des Jugendgipfels ist eine Begegnung mit Politikerinnen und Politikern der drei Regionalregierungen in der Staatskanzlei in Düsseldorf geplant.

Der Jugendgipfel hat bereits eine lange Tradition und hat bisher etwa 750 Jugendliche aus den drei Partnerregionen Nordrhein-Westfalen, Hauts-de-France und Schlesien zusammengeführt.

Informationen zur Bewerbung

Jugendliche aus NRW im Alter zwischen 17 und 23 Jahren können sich ab sofort für die Teilnahme beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund, das den Jugendgipfel im Auftrag der NRW-Landesregierung organisiert, bewerben. Die Teilnahme ist bis auf die Anreise zum Seminarort kostenlos.

Interessierte senden ein Motivationsschreiben und einen kleinen Lebenslauf an die E-Mail-Adresse info@DontReadMeibb-d.de. Voraussichtlich für den 10. Juli 2019 ist ein Vorbereitungstreffen in Dortmund geplant.

Nähere Informationen zum Jugendgipfel finden sich auf der Webseite des Internationales Bildungs- und Begegnungswerks.

Über die Jugendgipfel

Das Weimarer Dreieck, aus dem der Jugendgipfel als ein geschätztes, nachhaltiges Ergebnis hervor gegangen ist, wurde 1991 von den Außenministern Frankreichs, Polens und Deutschlands gegründet, um die europäische Achse zu festigen. Die Jugendgipfel im Regionalen Weimarer Dreieck werden seit 2001 jährlich ausgerichtet von den drei Partnerregionen Nordrhein-Westfalen, Schlesien und Hauts-de-France (vor der Fusion mit der Region Picardie 2016 war dies die Region Nord-Pas de Calais). Die Begegnungen schaffen grenzüberschreitende Kontakte zwischen den jungen Menschen aus den drei ehemaligen Bergbauregionen. In diesem Jahr ist Nordrein- Westfalen Gastgeber der internationalen Jugendbegegnung. Bisher haben rund 750 Jugendliche an dem Jugendaustausch teilgenommen.

Über das IBB Dortmund

Grenzen überwinden – dieser Leitgedanke ist für das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk Vision und Lösungsmodell, Ziel und Mittel seiner Arbeit. Weiterbildung und internationale Begegnungen sind seit 1986 die bewährten Markenzeichen des IBB in Dortmund. Das IBB ist zertifizierter Träger der Erwachsenenbildung und der politischen Bildung sowie anerkannter Träger der Jugendhilfe. 2011 erhielt das IBB den „einheitspreis 2011 – Bürgerpreis der Deutschen Einheit“ von der Bundeszentrale für politische Bildung. Das IBB Dortmund betreibt zusammen mit belarussischen Partnern die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk.

Quelle: Internationales Bildungs- und Begegnungswerk e.V. vom 11.04.2019