Kinder- und Jugendarbeit

Gedenkstättenfahrt der DGB-Jugend: 1.000 Jugendliche besuchen Auschwitz

Gedenkstätte Yad Vashem
Bild: David Shankbone / Wikimedia Commons

In der bisher größten vom IBB Dortmund geförderten Gedenkstättenfahrt reisen 1.000 Jugendliche aus Deutschland am 17. Juni 2015 nach Oświęcim (Auschwitz).

Bis zum 21. Juni beschäftigen sich die Delegierten von Jugendverbänden aus Israel, Österreich und Deutschland mit der Geschichte der Shoa und mit der Frage, wie die Erinnerung an die Millionen Opfer wach gehalten werden kann. Anlass ist der 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz.

"Wir freuen uns, das gut vorbereitete Programm der DGB-Jugend unterstützen zu können und hoffen auf viele Nachahmer aus anderen Jugendverbänden", sagt Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund. Bis zu 800 Schüler- und Jugendgruppen pro Jahr kann das IBB Dortmund im Rahmen des 2015 neu aufgelegten Förderprogramms Gedenkstättenfahrten aus Mitteln der Bethe-Stiftung finanziell fördern. "Die Lernorte im heutigen Polen werden zunehmend wichtig für die Erinnerungsarbeit mit jungen Menschen", sagt Peter Junge-Wentrup.

Das IBB Dortmund organisiert Gedenkstättenfahrten seit seiner Gründung 1986. Die Gedenkstättenfahrt der DGB-Jugend sieht auch ein Treffen mit Esther Bejarano vor, das das IBB Dortmund vermitteln konnte: Die heute 90-Jährige ist eine der letzten Überlebenden der Vernichtungslager Auschwitz und Ravensbrück.

Zu dem von der Gewerkschaftsjugend initiierten Jugendbündnis gehören: der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Jusos in der SPD, Naturfreundejugend Deutschlands, SJD – Die Falken, linksjugend ['solid], Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej), Jugendwerk der AWO, Grüne Jugend, DIDF, Österreichische Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) und der israelische Gewerkschaftsbund sowie die israelische Gewerkschaftsjugend (Histadrut und HaNoar HaOved VeHaLomed).

Weitere Informationen zum Gedenkstätten-Förderprogramm unter: www.ibb-d.de/gedenkstaettenfahrten.html
Programm der DGB-Jugend: www.jugend.dgb.de/-/ppm

Quelle: Internationales Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB Dortmund) vom 16.06.2015

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